Nomen est Omen: die Engelsley

Seit meiner ersten Tour im Ahrtal bin ich fasziniert von der Engelsley, die bei den meisten Wanderungen im mittleren Ahrtal stets im Fokus lag. Immer wieder bin ich drum herum gewandert, hab ihre schroffen Felsen von allen Seiten betrachtet und irgendwie hat sie mich verzaubert.

Vor allem wenn man vom Hornberg aus in das zerklüftete Tal hinabschaut, kann man deutlich erkennen, wie die Erdschichten vor Jahrtausenden regelrecht aufgeschichtet wurden und dieses faszinierende Gebirge gebildet haben. Besonders imposant sehen die senkrechten Felsen der Engelsley vom Teufelsloch aus.

Ich wusste jedoch, dass dort kein normaler Wanderweg hinführt und las auch regelmäßig in der Zeitung davon, dass Wanderer dort geborgen werden mussten, da sie weder vor noch zurück konnten oder gar 30 Meter in die Tiefe gestürzt sind.

Auch wenn mich sonst solche Pfade magisch anziehen, wollte ich eine solche Tour auf keinen Fall allein unternehmen. Mittlerweile kenne ich mich und meine Grenzen ganz gut und gefährlich wird es, wenn man sich selber überschätzt oder an eine Stelle gerät, wo der Kopf einfach zumacht und man weder vor noch zurück kann. Aus Erfahrung wollte ich allerdings auch nicht mit einer größeren Gruppe losmarschieren, da man dann oft mehr unter Druck steht, als in einem kleinen Team.

IMG_9123Das passende Team hat sich dann vor einigen Monaten gefunden: Martin und Petra, mit denen ich vor 2,5 Jahren gemeinsam für ein paar Tage in der Rhön unterwegs war, wollten sich von mir das Ahrtal zeigen lassen und hatten ebenfalls ein Auge auf die Engelsley geworfen.

Da beide erfahrene Bergsteiger und Kletterer sind, würde ich mich in ihrer Gegenwart jedenfalls gut und sicher aufgehoben fühlen. Die Detailplanung einige Tage vorher zeigten mir auch, dass Martin genau wusste, was er da tat und auf den im Netz gefunden Fotos die Sicherungen an den Felsen direkt erkannte. Die hatte ich glatt übersehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich stellte eine anspruchsvolle Route mit den Highlights der Mittelahr zusammen und baute die Engelsley für den ersten Abschnitt der Tour ein. Da beide aus Hessen kommen und wegen der langen Anfahrt, einen Tag vor unserer Tour anreisten und das Wetter für den Samtagvormittag Regen versprach, trafen wir uns am Abend vorher in Altenahr, um beim Essen die Alternative zu besprechen. Die felsigen Abschnitte der Engelsley im Regen zu gehen, machte wenig Sinn, also baute ich die Route kurzerhand um, vollen Mutes, das der Regen bis zum Mittag aufhört und die Felsen bis zum Nachmittag abtrocknen.

Am Samstag packe ich also meinen Rucksack und lege zusätzlich meinen Klettergurt mit hinein. In Bonn ist der Regen nicht ganz so schlimm, doch je näher ich dem Ahrtal komme, umso stärker regnete es. Die beiden hatten in einer Pension in Kreuzberg übernachtet und wir trinken dort noch gemeinsam einen Kaffee. Martin hat Seile, Schlingen und alles weitere für eine eventuelle Sicherung mitgebracht und die Rucksäcke werden nochmal kontrolliert. Durch den Regen haben wir den Start der Tour sowieso schon nach hinten verschoben und so ziehen wir mit einer guten Stunde Verspätung erst gegen kurz vor elf los.

Die Pension der beiden liegt perfekt, denn direkt daneben geht es einen schmalen Pfad hinauf zum Lingenberg. Mit einem kurzen Abstecher zur ersten steilen Felsnase geht es dann in Richtung Hornberg hinauf. Von der offenen Wiesenfläche kann man einige Ziele unserer Tour erkennen und ich zeige beiden, wo es heute noch hingeht.

IMG_9098_3736Es regnete beständig weiter und so ziehen wir weiter hinauf bis zum Hornberg und Martin nimmt zwischendurch noch einen Geocache mit. An der Hütte dann die erste kurze Pause. Der Blick ins Tal ist wolkenverhangen und richtig gut sehen konnte man heute leider nix. Trotzdem offenbart sich auch den beiden diese imposante Gebirgslandschaft der Mittelahr. Ich spiel den Erklärbär und zeige die markanten Ziele.

Es wird langsam kalt, also gehen wir weiter und erblicken irgendwann den ersten Schnee. Ich lasse es mir nicht nehmen, ein „Frohe Ostern“ auf ein eingeschneites Stück Holz zu schreiben 😉

IMG_9105Nach gut 1,5 Stunden haben wir das Steinerberghaus erreicht. Noch schnell ein Gruppenbild und rein in die gute Stube. Drinnen ist noch nicht viel los und so ergattern wir einen schönen Tisch und bestellen Suppe und Spießbraten. Peu á Peu treffen immer mehr Wanderer ein, die sich von dem Wetter ebenfalls nicht abschrecken lassen und wie bestellt, spinkst auf einmal die Sonne durch.

Gegen halb zwei machen wir uns wieder auf, suchen noch einen Cache in der näheren Umgebung und uns dann auf den Weg in Richtung Schrock. Die Sonne kommt raus, die Kapuzen werden vom Kopf genommen und die Schirme verstaut. Petrus hatte ein Einsehen mit uns.

Als wir an der Hütte ankommen, haben sich die Wolken sogar soweit verzogen, das wir bis ins Siebengebirge schauen können und sogar das markante Gebäude des Grandhotels auf dem Petersberg zu erkennen ist.

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IMG_9143Von hier geht es hinab, die steile Variante, die ich vor 2 Wochen noch hinaufgekraxelt war. Dann liegt sie vor uns: die Teufelsley.

Ich glaub ich habe ein Leuchten in Martins Auge gesehen. Wie ein kleiner Junge freut er sich auf die ersten Kraxeleinheiten. Schwuppdiwupp ist er oben und auch ich folge, heute allerdings deutlich flotter, bis zum Gipfel. Seltsam: Wo ich vor 2 Wochen hier oben noch Pudding in den Beinen hatte, kann ich heute sogar locker hier stehen und hüpfe vor Petras Kamera herum.

IMG_9157Doch dann geht es an die Überschreitung. Martin ist bereits vorgeklettert und sondiert die Lage.

Zunächst bin ich unsicher, wo ich welchen Fuß hinsetzen muss.

Er zeigt mir geduldig wie ich das am besten angehe und dann klappte es auch tadellos.

Dann geht es an den Abstieg bis zum Grat. Der Schiefer ist an einigen Stellen lose und unten gibt es nur eine kleine Stellfläche, dahinter geht es steil bergab. Ganz wohl ist mir nicht, doch auch hier erweist sich Martin als geübter Lehrmeister. Puh, nachdem das geschafft ist und ich auf dem Grat stehe ist wieder alles im grünen Bereich. Den kenne ich schon und bin letztes Jahr als Abstecher vom AV1 von der anderen Richtung hier hoch gegangen.

IMG_9170Noch schnell ein paar Fotos gemacht, dann haben wir uns eine kurze Pause verdient. Die knorrigen Bäume und urigen Äste ein Stück weiter unten bieten uns einen tollen Platz in der Sonne.

Ein Blick auf die Uhr lässt mich die Tour jedoch abermals umplanen. Eigentlich wollen wir von hier noch zum Ümerich, doch da wir nicht wissen, was uns auf der Engelsley erwartete, besprechen wir uns kurz und lassen diesen Schlenker lieber aus.

IMG_9172Von hier geht es dann weiter bis zum Krähardt. Die weitläufigen Wiesen laden die ersten Wanderer zu einem Picknick ein.

Ok, so wirklich warm ist es heute noch nicht, dafür pfiff der Wind dann doch etwas zu kühl. Er gibt uns aber die Hoffnung, das die Felsen der Engelsley so gut abtrocknen können.

Von dort machten wir noch ein Abstecher zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man einen super Blick auf den ganzen Bergrücken und die Burg Are hat, und über einen Pfad geht es dann weiter hinab ins Tal.

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IMG_9182Die Burg ist eins der nächsten Highlights auf der Runde. Also marschieren wir durch Altenahr und dann hinauf bis zur Burg, um dort eine weitere kleine Pause zu machen und den Ausblick zu genießen.

Erst gegen 17 Uhr nehmen wir die Engelsley in Angriff. Zunächst über den Pfad, bis eine Stelle kommt, bei der ich mich ein wenig überwinden musste. Der Blick hinab machte mir jedoch nichts aus und respektvoll setze ich einen Fuß vor den anderen.

IMG_9201Dann kommt sie irgendwann: die berühmte Kletterstelle. Der Fels ist mittlerweile abgetrocknet und ratz-fatz ist Martin dort oben. Puh.. ich schaue mir das mit dem nötigen Abstand an und er zeigt mir, wo er mich sichern kann, damit ich heil dort rauf komme.

„Ne warte mal, ich glaub da geht auch ein Pfad lang“ erwidere ich und er läßt mich gewähren.

Tatsächlich gibt es einen Pfad, allerdings liegt der im schattigen Bereich, ist zum Teil noch feucht und u.U. gefährlicher als der trockene Fels. Wir einigen uns darauf, das ich lieber den Pfad gehe und er kraxelt weiter. Petra folgt mir und wir müssen dort auch ordentlich mit Hand- und Beineinsatz hochkraxeln. Als ich oben angekommen bin und sehe, wie Martin dort rumklettert, bin ich ganz glücklich, nicht die Felsvariante gegangen zu sein.

Aber gibt es auch auf dem Rest der Strecke für mich die Möglichkeit auszuweichen? Ganz sicher bin ich mir nicht, was dem ganzen schon eine gewisse Spannung gibt. Es geht noch ein Stück weiter, dann haben wir den Nordgipfel mit dem Gipfelkreuz erreicht. Ein „Berg Heil“ wird ausgetauscht und ich bin glücklich immerhin bis hierhin gekommen zu sein. Fürs Gipfelbild bringe ich sogar ein Lächeln zustande.

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Ach so… das wäre dann auch die passende Gelegenheit, mal näher zu erklären, warum ich den Titel „Nomen est Omen“ gewählt habe. Es geht um die Bedeutung von Namen. Dazu muss erklärt werden, das Ley ein alter Begriff für Fels oder Klippe ist. Angelica bedeutet „die Engelhafte“ und Petra „der Fels“ = die Engelsley.

Also war Petra die perfekte Wanderpartnerin auf der Tour und Martin hat auf uns beide aufgepasst.

IMG_9218Petra hat riesige Schokokekse eingepackt als Belohnung für die Tour. Aber so ein Gipfel ist ja erst richtig erklommen, wenn man heil wieder unten ist. Martin macht sich derweil an zwei Geocaches und ich sitz weiterhin gemütlich am Gipfelkreuz.

Als eine Bahn durch das enge Tal fährt, spüre ich die Vibration bis in meinen Poppes. Zunächst denke ich, das ist ein Zufall, aber kurz danach kommt eine zweite Bahn und ich spüre es wieder.

IMG_9220_3822So langsam müssen wir uns aber aufmachen, denn wir sind noch lange nicht am Ziel.

Es gibt ja noch einen Südgipfel, auch wenn der weniger imposant daher kommt, wie der Nordgipfel.

Die Zeit für ein spaßiges Kletterbild haben wir uns trotzdem genommen 😉

IMG_9227_3823Wir haben also noch ein gutes Stück vor uns. Es geht weiter über den Grat, teils über Pfade, an manchen Stellen müssen wir auch richtig hinunterklettern.

Die Schieferplatten stehen oft kerzengrade empor und sich daran festzuhalten ist nicht ganz einfach, weil sie dünn und scharf sind. Bei jedem Griff teste ich vorab, ob der Schiefer noch fest sitz, und muss den passenden Tritt für die Füße mehr oder weniger blind suchen.

Es klappt ganz gut, ist aber auch irre anstrengend. Physisch und psychisch, weil man ja nicht weiß, was an Schlüsselstellen noch so kommt.

IMG_9228Derweil finde ich Schlüsselblumen am Weg und banne sie auf den Chip der Kamera. Soviel Zeit muss dann doch sein 😉

Der Südgipfel mit dem schrägen Schiefergestein ist bald auch erreicht, aber es geht weiter auf und ab und so wirklich hat man nicht das Gefühl, an Höhe zu verlieren. Immer wieder leitet uns der Grat über Felsabschnitte und steile Passagen.

Doch irgendwann ist es geschafft. Wir sind unten. Glücklich, erleichtert und froh es geschafft zu haben. Das Teufelsloch sparen wir uns, das haut zeitlich nicht mehr hin. Da die beiden so begeistert von der Region sind, werden sie wiederkommen und dann werde ich ihnen auch das zeigen. Also geht es über die Ahr, eine kurze Unterbodenwäsche für die Schuhe und wieder über den Lingenberg bis nach Kreuzberg zurück.

Als wir dort gegen halb Acht ankommen stehen 17 km und gut 900 hm auf Martins GPS-Gerät, wofür wir netto 6 Stunden gebraucht haben.

Mein Fazit:

Die Engelsley hat auch jetzt noch was Magisches für mich und auch wenn ich stolz bin, es geschafft zu haben, mache ich jetzt keinen auf „dicke Hose“. Warum auch?

Es mag philosophisch klingen, aber ich habe sie mit Respekt und Achtung behandelt und sie hat mir geholfen, meine Grenzen auszuloten.

IMG_9184Für mich war es keine sportliche Tour bei der man mal „eben über die Engelsley“ geht. Die Engelsley macht man einfach nicht „mal eben so“. Ich habe fast 4 Jahre auf die richtige Gelegenheit gewartet und es hat sich gelohnt.

Ich habe gelernt, das ich mit dem richtigen Team, mehr erreichen kann als alleine. Wobei es gar nicht so verkehrt ist, alleine ein wenig vorsichtiger zu sein.

Von daher bin ich Petra & Martin von Herzen dankbar, das sie mich unterstützt haben.

Einen GPS-Track werde ich ausnahmsweise nicht bereitstellen. Natürlich kann ich sagen: jeder geht auf eigene Verantwortung. Aber da ich weiß, das meine Tracks teilweise mehrere Hundert male runtergeladen werden und ich über die Kondition, Trittsicherheit & Orientierung der Nutzer keinen Überblick habe, habe ich mich entschieden dies nicht zu tun.

IMG_9213Ich habe auch lange überlegt, ob ich überhaupt einen Artikel dazu schreiben soll. Aber dieser Bericht ist weniger „zum nachwandern“ gedacht, sondern mein persönlicher Erfahrungsbericht, an dem ich Euch teilhaben lassen möchte.

Aus diesem Grund werde ich ausnahmsweise auch Kommentare mit Links zu den entsprechenden Seiten oder eindeutigen Hinweisen moderieren und hoffe auf Euer Verständnis.

Wer eine geführte Tour dort machen möchte, hat im Mai die Gelegenheit dies mit dem DAV-Köln anzugehen. Hierzu wird in der Alpinistengruppe am 9. Mai eine Tour dort angeboten. Dazu sollte man allerdings über entsprechende Kondition und Trittsicherheit verfügen (6km/Std und 500hm/Std.).

In diesem Sinne: Wenn ihr einen Herzenswunsch habt oder ein Ziel vor Augen. Wartet auf den richtigen Zeitpunkt oder die passende Gelegenheit. Es kann sich lohnen 🙂

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Über Angelica Hocke

Wandern | Bloggen | Outdoor | Reisen | In meinem Blog gibt es Berichte zu Touren mit und ohne GPS, Tipps zu Equipment, Tourenplanung, News und allem rund ums Wandern in NRW & Rheinland-Pfalz ebenso Reiseberichte zu den schönsten Wanderregionen. Du findest mich auch auf Facebook, Google+ und bei Twitter
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25 Antworten zu Nomen est Omen: die Engelsley

  1. Ralf Schemmann schreibt:

    Klasse Bericht! Ich bin selbst kein großer Kletterer und habe den größten Respekt vor solchen Touren. Danke für den Erfahrungsbericht. Toll gemacht, Kudos!

  2. Meik schreibt:

    Huhu
    Ich war ja schon ein paar Mal auf der Teufelsley , aber jedesmal mit Begleitung, die sich nicht ganz sicher war weiter zur Engelsley zu gehen. Ich muss da mal hin und mir das in Ruhe ansehen. Der Hund findet immer einen Weg! 😊

  3. Wilfried schreibt:

    ja immer wieder toll an der Ahr,
    und sogar auch noch Schnee, wo sind deine Schneeschuhe?

    Auf den schönen Fotos sehe ich keine …

    Schöne Bilderstory, man ist wieder in Gedanken auch auf der Tour …

    • Angelica Hocke schreibt:

      Die Schneeschuhe sind eingemottet, bis zum nächsten Winter 😉
      Das Aprilwetter gab sich jedenfalls Mühe, das volle Programm auszuschöpfen. Da gehörte dann über 400m eben auch Schnee dazu 😉
      Dank Dir & viele Grüße

  4. Michael Waschkau schreibt:

    Angelica goes Abenteuer 😉 hab den Bericht mit großem Interesse gelesen.
    LG Micha

    • Angelica Hocke schreibt:

      So ein bisschen dürfen die Nerven ab und zu auch kitzeln 😉
      Aber alles mit Verstand & Bedacht.
      Ich möchte nicht so gern, das Ihr mal von mir in der Zeitung lest (zumindest nicht in so einem Zusammenhang)
      LG Angelica

  5. Hedi Mertens schreibt:

    Wunderschöner Bericht und tolle Fotos, die alpine Züge zeigen.
    Wir wohnen ja schon in einer schönen Gegend bzw. in der Nähe.
    Du gibst immer wieder schöne Anregungen. Vielen Dank dafür und schönen Abend
    Gruß Hedi

    • Angelica Hocke schreibt:

      Dank Dir Hedi.
      Das alpine hat mich von jeher in der Ecke immer gereizt.
      Aber man kann auch wunderbar um die Engelsley herumwandern, ohne das man was verpasst 😉
      Schicke herzliche Grüße zurück
      Angelica

  6. Rainer Motte schreibt:

    Respekt, sage ich da nur! Da ich ein paar Mal auf dem Grat an der Teufelsley gestanden habe, weiß ich, wie einem da zumute sein kann.
    Die Bildauswahl ist aber so, daß sich sicher kein völlig Unbedarfter an diese Wege trauen wird. Insofern hätte ich keinerlei Bedenken, den Track zu posten.

    • Angelica Hocke schreibt:

      Dank Dir Rainer.
      Wenn man da einmal von der Teufelsley runter bis zum Grat ist, denkt man irgendwie: „So schwer war es nicht“.
      Letztes Jahr lag die Teufelsley wie ein riesiger, gefährlicher Felsklotz vor mir.
      Gefühlt würde ich sagen, das der Aufstieg vom Grat aus einfacher ist, als der Abstieg dort runter.
      Nein, den Track werde ich auch so nicht posten. Ich habe ja keinen Einfluss darauf, wer den bei GPSies findet.
      Selbst wenn hier im Blog die Bilder und meine Hinweise sicher deutlich genug sind, sowas mit der entsprechenden Vorsicht anzugehen.
      Das liest ja nicht unbedingt jeder, der bei GPSies den Track sieht…
      Daher gibt es heute leider kein Foto äh… Track für Dich 😉

  7. Eugen schreibt:

    Hallo Angelica,
    ein sehr schöner Artikel und tolle Impressionen. Vorige Woche bin ich bei einer Wanderung vom Hornberg am Südende im Tal hochgegangen und wollte mir mal die beiden „kleinen“ Gipfel ansehen. Sehr weit bin ich nicht gekommen, da die Steilwände und meine Schuhe zusammen mit meiner Klettererfahrung mich zu dem Entschluß brachten: Mach erstmal einen Kletterkurs mit Sicherungstechnik, bevor Du weitergehst.
    Ansonsten hat man auf der Südseite einen schönen Blick auf die Ahrschleife.
    Falls jemand mal die Küchenschellen in Berg besuchen will: (Tour 110 von Naturaktiverleben) Ich war gestern da und die ersten Blüten sind schon zu sehen.
    Viele Grüße Eugen

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Eugen
      ich bin auch schon an Stellen umgekehrt, wenn es mir zu „tricky“ war.
      Danke für den Tipp mit den Küchenschellen.
      Dir weiterhin viel Freude in der Natur, ob mit oder ohne Kletterstellen.
      Viele Grüße
      Angelica

  8. Tobibus schreibt:

    Hallo Angelica,
    es freut mich zu hören, dass du die Engelsley erfolgreich „bezwungen“ hast und dass ihr offensichtlich viel Spaß bei der Tour hattet. Ich lese deine Blog immernoch regelmäßig (habe ihn abboniert 🙂 und erfreue mich an den tollen Bildern und spannenden Wandervorschlägen. Da ich mir bald eine längere Auszeit nehmen werde, hoffe ich dieses Jahr einige deiner Tourenvorschläge in Angriff nehmen zu können! Engelsley und teile des Natursteig Sieg habe ich ja bereits erfolgreich und mit viel Freude absolviert 🙂
    Weiterhin viel Spaß beim Wandern und Bloggen wünscht
    Tobibus

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Tobibus
      ein solcher Kommentar erfreut mein Bloggerherz 🙂
      Daher kann ich nur von Herzen „Danke“ sagen und Dir weiterhin viel Freude beim Wandern & Lesen wünschen
      Liebe Grüße
      Angelica

  9. Viviane schreibt:

    Liebe Angelica,
    ich bin sehr beeindruckt. In meiner Naivität habe ich nie darüber nachgedacht, dass man die Engelsley erklimmen könnte.
    Du hast wirklich sehr schön über das Warten und die Geduld für den richtigen Augenblick geschrieben und darüber, was man sich zutrauen kann und was nicht. Mich hat „das Wandern“ im Laufe der letzten Jahre auch gelehrt, wie sehr ich mir selber vertrauen und was ich mir zutrauen kann. Und wann eine Grenze wirklich eine Grenze ist, Ich finde, das kommt auch gut rüber in Deinem Bericht.
    Ich musste übrigens gegen Ende Deines Berichts auch mal grinsen: Die Furt zum Schuhe säubern genutzt haben wir am Karfreitag. Das bietet sich doch einfach an. Die Karfreitagsspaziergänger haben etwas sparsam geguckt 😉
    Viele liebe Grüße
    Viviane

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Viviane
      meine Grenzen teste ich ja schon länger aus. Wenn ich überlege, das ich vor Jahren noch richtig Schiss hatte irgendwo runter zu schauen, oder wenn irgendwas gewackelt hat…
      Dabei haben nicht nur die Touren in den Alpen (die mit Sicherheit z.T. anspruchsvoller waren) sondern auch Dinge wie „Ich probier mal eine Hängebrücke aus“, oder „Kletter die Leitern am Rabenacksteig rauf und runter“ beigetragen. Aber es gibt immer noch Grenzen für mich (wie die Kletterei, die Martin so locker angegangen ist). Da krabbel ich lieber auf allen Vieren rum (hat wohl was mit „geerdet“ zu tun). Keine Ahnung. Jedenfalls stimmt hier der Spruch: „Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen“ und so gehe ich eins nach dem anderen in aller Ruhe an, ohne jetzt ein bestimmtes Ziel vor Augen zu haben.
      Ach je… Ich schweife aus… wie immer 😉
      Dein letzter Absatz hat mich übrigens ebenso zum grinsen gebracht 😉 Die Blicke kann ich mir gut vorstellen *lach*
      Ich wünsche Dir ein wunderschönes Wochenende und genieße noch den lauen (Fast)Sommerabend
      Herzliche Grüße schickt
      Angelica

  10. Rolf schreibt:

    Hallo Angelica
    ja sind die Alpen jetzt nimmer fern ?? Super Bericht,grade auch in Hinblick zu warten, und auch mal „Nein“ zu sagen. Die Grenzen zu testen, und diese auszu loten ist ja gut , aber halt auch diese zu erkennen und zu Respektieren ist viel wichtiger.
    Also Hut ab für deine Leistung und weiterhin iel Spaß beim kraxeln.
    Gruß Rolf

  11. Eberhard A. Breinlinger schreibt:

    Hallo Angelica,

    danke für den Tipp mit dem „Hintenrum-Weg“ auf die Teufelsley. Kannte ich noch nicht, hat mir aber gut gefallen. Den Weg über die Engelsley habe ich jetzt schon 3 Mal gemacht (1 x Schnee und abgebrochen, 1 x Regen und durchgezogen und 1 x bei schönem Wetter) und ich kann nicht genug davon kriegen. Morgen mach ich den Weg zum 4. Mal. Schön, dass Du Dich entschieden hast, den Track nicht zu posten. Finde ich gut so.

    LG aus der Rheinallee

    Ebi

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Ebi
      Dann freu ich mich, das ich Dir noch was neues „zeigen “ konnte.
      Viel Spass bei dem sommerlichen Wetter morgen und komm heil wieder zurück 😊
      Liebe Grüße Angelica

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