Wanderherbst im Allgäu – Teil 1

Mein Herbsturlaub stand an und das Allgäu hatte ich schon länger als Wanderziel ins Auge gefasst, sah ich doch regelmäßig die tollen Fotos von Erika, die dort lebt und einem immer wieder mit Ihren Eindrücken die Nase lang macht. Aber wer konnte schon ahnen, das es 2 Tage vor Anreise sogar schneit? Ich war jedenfalls überrascht, naja, eher geschockt und sah meinen Urlaub schon ins Wasser Schnee fallen. Sollte ich gar Schneeschuhe mitnehmen?

Allgäu und SonneAls ich Freitags die Webcam im Auge behielt konnte ich schon erkennen, dass der Schnee langsam aber sicher zu tauen begann. Egal, ich hatte Urlaub dringend nötig und wollte einfach nur im Allgäu entspannen. Ob nun mit oder ohne Schnee.

Bei der Suche nach meiner Unterkunft waren mir einige Dinge ganz besonders wichtig: eine Sauna, ein gutes Frühstück, Balkon und natürlich WLAN. Das sich das von mir im Internet gefundene Landhaus Sonnenbichl in Oy-Mittelberg als absoluter Glücksgriff erweisen sollte, konnte ich bereits am ersten Tag Tag feststellen.

Ich hatte mir im Vorfeld jede Menge Touren aus dem ADAC Wanderführer und bei Outdooractive rausgesucht und saß mit meinen Unterlagen am Frühstückstisch. Meine Wirtin schlug mir an diesem Sonntagmorgen jedoch die Kappeler Alp auf dem Plateau des Edelsberg, unterhalb der Alpspitze vor. Dort sei bei dem herrlichen Wetter jede Menge los, es gäbe ein tolles Panorama, Musik und zünftige Hüttenstimmung. Also, warum nicht die Alpspitze? Zumal ich die von meinem Balkon sogar sehen konnte.

Kappeler Alp und Alpspitze

So fuhr ich also los, ohne GPS-Track, ohneAuf geht´s Karte und nur mit den Angaben die ich bekam (welche allerdings ausreichten – manchmal ist weniger einfach doch mehr).

Der Parkplatz in Pfronten-Kappel war schnell gefunden und als ich die ersten Schritte an dem Bach und dem Wald-Klettergarten entlang ging, spürte ich förmlich, wie sich mein Akku langsam aber sicher mit neuer Energie füllte.

Wasserfall im HölltalEs gibt mehrere Möglichkeiten zur Kappeler Alp hinauf zu gelangen, mich jedoch reizte allein schon vom Begriff her das „Hölltal“, das einen in etwas über einer Stunde bis zur Alpe führt.

Erst auf Forstwegen an einem rauschenden Bach vorbei, dann verjüngt sich der Weg zu felsigen Pfaden, es geht an einem mächtigen Wasserfall vorbei und an mit Holzgeländer gesicherten Serpentinenpfaden sogar in sonnige Abschnitte hinauf.

Noch ein kurzes Stück durch den Wald undSchnee - und zwar reichlich schon sah man freie Wiese. Naja… normalerweise wäre die sich auch grün, aber jetzt lag noch ne Menge Schnee drauf.

Der letzte Anstieg zum Gipfelkreuz kurz vor der Alpe war noch recht steil und als ich den geschafft hatte bot sich mir der Blick auf die Ostalgäuer Seenplatte und die Ammergauer Berge. Der Forgensee, Füssen und sogar das Schloss Neuschwanstein konnte ich erkennen. Wow! Das hatte sich wirklich gelohnt! Einmal tief durchatmen.

Blick von der Kappeler Alp

UrigDa sich die Sonne vorerst noch hinter den Wolken versteckte, zog es mich nach drinnen, wo ich mir eine heiße Linsensuppe bestellte.

Dazu gab es Schorle und Musik. Zünftig war es und als der Sänger (dem die Alpe übrigens gehört) was von „da samma dahoam “ sang, sogar ne leichte Gänsehaut.

Als die Sonne neugierig blinzelte und sich dann gänzlich zeigte schnappte ich mir meine Schorle und verzog mich nach draußen, wo sich nun auch der Blick auf die Zugspitze bot.

Blick zum Königswinkel und zur Zugspitze

So vertrödelte ich die Zeit, der Tag war aber noch jung und irgendwie hatte ich noch Hummeln im Hintern. Wenn ich schon mal hier bin, wollte ich die Gelegenheit nutzen, die Alpspitze zu erklimmen.

Ein Schotterweg führt bis zur Bahnstation undDer Weg zur Bahnstation mir kamen an diesem sonnigen Tag so einige Spaziergänger entgegen. Etwas ruhiger wurde es dann am letzten – deutlich mehr verschneiten – Abschnitt.

Bis zur Alpspitze hoch wurde der Schnee immer mehr und meine Füße versanken darin. Der kurze Felsabschnitt auf der Westseite mit ein wenig Kraxelei war jedoch flott gemacht und schon stand ich neben dem Gipfelkreuz. Was für ein Panorama

GipfelglückIch konnte Oy-Mittelberg erkennen, den Grünten, der ebenfalls voller Schnee lag und die zahlreichen Seen. Da nicht ganz so viel los war packte ich meine Thermoskanne mit Tee aus.

Als ein Wanderer von der Ostseite hoch kam, frug ich ihn, ob er freundlicherweise ein Gipfelfoto von mir machen könnte und irgendwie kamen wir ins Gespräch und aus dem quatschen nicht mehr raus. Er kam von hier und kannte sich entsprechend gut aus. So saßen wir mehr als 1,5 Stunden da, redeten übers Wandern und schauten uns die Berge an. So verabredeten wir uns für den Freitag zu einer gemeinsamen Tour auf den Grünten, der bis dahin sicher fast schneefrei sein sollte.

Beim Abstieg ging es querfeldein nochAbstieg durch den Schnee durch knietiefen Schnee und in dem Moment freute ich mich bereits auf die ersten Schneeschuhtouren. Ja, es juckte schon wieder, auch wenn ich nun erst mal einen schönen Herbsturlaub haben wollte.

Harald löste sein vorher gebuchtes Ticket für den Alpspitz-Kick ein, wir verabschiedeten uns und ich machte mich auf den Weg Richtung Kappeler Alp.

Der Wiesenweg mit RestsonneNach einer Kaffeepause ging es über den Wiesenweg – der nach dem Schnee doch recht rutschig war – wieder hinab bis zum Parkplatz.

Mit gut 700hm ist die ca. 8km lange Wanderung ohne Pausen in gut 3,5 Stunden machbar. (Track wird nachgereicht, GPSies ist grade downHier der GPS-Track)

Das nannte ich mal eine wirklich gelungene Tour und einen perfekten Urlaubseinstieg 🙂

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Hörner-Panoramaweg

Pfad mit BergblickFür den Montag hatte ich mir den Hörner-Panoramaweg vorgenommen, der im ADAC Wanderführer mit 4,5 Std. angegeben war, über die Hörnergipfel führt und einen herrlichen Panoramablick auf die Allgäuer und Lechtaler Alpen bieten sollte.

Hier war es zwar etwas bedeckter als in Oy, tat der ganzen Sache aber keinen Abbruch. Ein wunderschöner Pfad führt aus dem Gunzesrieder Tal hinauf. Dann ging es über Schotterwege und ich kam in einen Bereich der unschwer als Skipisten auszumachen war.

Deutscher Enzian

Statt jedoch bis zur Weltcup-Express-Stationzu gehen, kürzte ich westseitig über einen Panoramaweg ab.

Hier sah ich deutschen Enzian blühen und machte mich auf den Anstieg auf das Ofterschwanger Horn.

Der Blick ins Illertal und auf den Grünten war einfach toll und trotz des bedeckten Himmels bot sich ein phantastischer Blick auf den Allgäuer Hauptkamm.

Felsige PfadeVon dort geht es später einen urigen Pfad unterhalb des Sigiswander Horns durch den Wald und der nächste Gipfel lud zu einem Abstecher ein. Der Aufstieg zum Rangiswanger Horn bis auf 1.616m erforderte noch einiges an Kondition.

Aber irgendwer hatte ein Händchen auf diese Tour, denn als ich oben stand und meinen Tee auspackte zeigte sich 10 Minuten später die Sonne.

Blick auf Ifen, Schweiz und RIchtung Bodensee

Von hier konnte ich den Ifen sehen, bis rüber in die Schweiz und in Richtung Bodensee. Der Blick auf den Grünten fast noch spektakulärer… einfach nur schön und so blieb ich noch eine ganze Weile hier sitzen um den Moment auszukosten.

Und wieder der Grünten im Blick

Von nun an begleitete mich die Sonne undSilberdisteln gibt es hier jede Menge bot mir neben einem schönen Pfad einfach tolle Motive.

Die Alpen waren um die Jahreszeit alle nicht mehr bewirtschaftet und an einer tropfte in langen Reihen das Tauwasser vom Dach hinab und glitzerte in der Sonne.

Die Wiesenpfade etwas matschig, dafür herrliche Ruhe. Bis auf ein Ehepaar mit Hund, die ich auf dem Gipfel gesehen hatte, war hier in dem Tal niemand unterwegs.

Im Ostertal

So führt dieser Weg noch an einigen Alpen vorbei und mit wunderschönen Aussichten ins Ostertal wieder zurück zum Parkplatz.

Eine wirklich abwechslungsreiche Tour die tolle Panoramablicke bietet und mit ca. 12km und 692hm gut in 4 Stunden zu schaffen ist.

Hier mein GPS-Track

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Starzlachklamm

Heute wollte ich es etwas gemütlicherEin herrlicher Pfad angehen und entschied mich für die Starzlachklamm, die ebenfalls im Wanderführer zu finden ist. Der Parkplatz in Sonthofen-Winkel schlägt mit 2,00 EUR für das Tagesticket zu buche und von dort geht es fast ausschließlich über Pfade bis zum Einstieg in die Klamm.

Weitere 3,00 EUR werden fällig um die Klamm zu erkunden. Ich find so was ja spannend und werde auch nicht enttäuscht.

StarzlachklammMächtig rauscht die Starzlach aus 1.070m Höhe zwischen dem Grünten und dem Wertacher Hörnle hinab, sucht sich ihren Weg durch die Felsen und bietet so ein tolles Naturschauspiel.

Über gesicherte Stege werde ich durch die Klamm geführt und bekomme einen Eindruck der enormen Wasserkraft. Hier zeigt sich auch buntes Herbstlaub und an manchen Stellen kommt sogar die Sonne durch.

An einer Weggabelung geht es dann steil über Serpentinenwege durch den Wald, an einer riesigen Felswand vorbei und nach ein paar Wurzelpfaden hab ich ein Plateau erreicht. Wiesen, blauer Himmel und Kühe sind das erste, was ich nach dem Wald sehe und nun darf ich durch die Sonne bis zum Berggasthof Alpenblick flanieren.

Das Plateau ist erreicht

Klar, das ich dort eine Rast mache und eine Kleinigkeit zu Mittag esse. Die Besucher sind zwar übersichtlich, aber es ist tierisch was los. Der Haushund legt eine frisch gejagte Maus vor die Tür und ein Vogel scheint ein regelrechter Dieb zu sein.

Ich höre wie an einem Nebentisch dieFrecher Kerl ;-) Gäste was von „Kuchen stibitzt“ sagen und tatsächlich ist ein Vogel immer wieder im Landanflug und geht ohne Scheu an den Kuchen der Gäste.

Ein Eichelhäher – die eigentlich ja total scheu sind – macht sich hier einen Spaß und ich nutzte die Gelegenheit ihn auf seinem Beobachtungsposten abzulichten. Wirklich ungewöhnlich, habe ich diesen Vogel bisher lediglich im Flug gesehen oder die blau-schwarzen Federn am Boden gefunden, ganz zu schweigen davon, ihn mal auf Fotos bannen zu können.

Blick auf SonthofenVom Berggasthof aus führt ein geschotterter Weg durch die Sonne, dann einen kurzen Anstieg durch den Wald um dann mit Blick auf Sonthofen über Wiesenpfade an Kühen vorbei weiter hinab zu gehen.

Der letzte Abschnitt ist recht verwurzelt und steil aber schon bald habe ich den Parkplatz wieder erreicht. Mit einer Rast eine nette Halbtagestour, für die man nicht länger als 2 Stunden unterwegs ist. (Hier der GPS-Track)

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Burgruinen Eisenberg und Hohenfreyberg

Blick von Hohenfreyberg auf die Ruine EisenbergOy-Mittelberg liegt einfach angenehm zentral. So habe ich für die bisherigen Touren nie länger als 40 Minuten für die Anfahrt investieren müssen.

Von hier ist man schnell in Kempten oder kann nach kurzer Anfahrt sogar 2 Burgruinen auf einmal ansehen. Für den Abend war Regen angesagt und der Himmel schon recht bedeckt. Mal schauen, ob ich noch Glück hatte um die Ruinen noch trockenen Fußes zu erkunden.

An der SchlossbergalmVon der Schlossbergalm aus, wo unterhalb genügend Parkplätze vorhanden sind, ist das eigentlich auch nur ein kurzer Spaziergang. Zunächst ging es zur Ruine Eisenberg, welche ich nach knapp 10 Minuten erreiche.

Als ich den Weg zu den Resten des Burgtors hochkomme, erinnert mich dieser Anblick bzw. der Grundriss ein wenig an die Löwenburg bei uns im Siebengebirge. Allerdings ist diese deutlich besser erhalten und von hier kann ich statt Rheinblick einen herrlichen Blick in die Alpen genießen. In der Ferne ein Blick auf den Königswinkel und den Säuling. Weiter gen Süden wurden die schneebedeckten Berge noch von der Abendsonne beschienen. Einfach nur schön.

Blick von der Ruine Eisenberg

Der Weg führt von dort wieder zurück undHohenfreyberg schon kann die zweite Ruine erkundet werden. Hohenfreyberg ist deutlich größer und hier lässt sich neben einem phantastischen Blick auch einiges erkunden.

Alles in allem ein lohnenswerter Ausflug und als ich später am Auto ankam fielen dann auch die ersten Tropfen 😉

Im zweiten Teil nehme ich Euch mit auf den Besler, den Grünten und ins Tannheimer Tal, verrate wo es die besten Schweinebraten gibt und berichte noch von anderen lohnenswerten Ausflugszielen.

Über Angelica Hocke

Wandern | Bloggen | Outdoor | Reisen | In meinem Blog gibt es Berichte zu Touren mit und ohne GPS, Tipps zu Equipment, Tourenplanung, News und allem rund ums Wandern in NRW & Rheinland-Pfalz ebenso Reiseberichte zu den schönsten Wanderregionen. Du findest mich auch auf Facebook, Google+ und bei Twitter
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30 Antworten zu Wanderherbst im Allgäu – Teil 1

  1. Wanderlady schreibt:

    Das Allgäu ist immer eine Reise wert. Fast alle Wanderungen, die du vorgestellt hast habe ich schon mehrfach gemacht, meistens im Sommer. Wir verbrachten mit unseren Kindern jahrelang unseren Sommerurlaub auf einem Bauernhof .
    Als ich jetzt deinen Bericht las, kommen alle Erinnerungen wieder hoch, sehe ich die tolle Gegend, die netten Gastgeber und Gasthöfe.
    Da will ich wieder hin, vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Angelica Hocke schreibt:

      Ach Claudia, ist doch irgendwie schön, so ein wenig in alten Erinnerungen zu schwelgen…
      Ja, mir hat es dort ausgesprochen gut gefallen: die Berge, das leckere Essen, die Luft und vor allem die Herzlichkeit der Allgäuer ist so wunderbar, das man sich einfach nur erholen kann.
      Schicke ganz liebe Grüße
      Angelica

  2. Viviane schreibt:

    Liest sich sehr, sehr schön, liebe Angelica – und wieder etwas für die Liste „wo ich mal hinfahren und wandern will“. Bin schon gespannt auf den zweiten Teil… Viele Grüße, Viviane

  3. Thomas Häger schreibt:

    Hallo Angelica,
    da kommt großer NEID auf. 🙂
    Liest sich toll und erinnert mich an meinen Urlaub im Chiemgau. Jetzt würde ich am liebsten sofort wieder los. Fürs nächste Jahr werde ich das Allgäu in meiner Urlaubsplanung jedenfalls mit einbeziehen.
    Bin gespannt auf Teil 2.
    Danke und LG Thomas

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Thomas
      Ich war vor 2 jahren im Chiemgau zum Wandern. Im direkten Vergleich hat mir das Allgäu allerdings besser gefallen. Also sei gespannt auf Teil 2 🙂
      Liebe Grüße
      Angelica

  4. Franka schreibt:

    Das sieht ja alles ganz wunderbar aus, aber der Schnee, tz, auch schön, aber eigentlich sollte ja bunter Herbst sein. Ich weiß allerdings noch, dass es voriges Jahr Ende Oktober einen plötzlichen Wintereinbruch gab. Da waren wir gerade in der Pfalz und dann auf dem Weg nach München.
    Du hast uns das Allgäu jedenfalls so verlockend vorgestellt, dass ich das auch mal auf unsere Liste setzen werde.
    Liebe Grüße aus Köln, Franka

  5. johann nilkens schreibt:

    Hallo Angelica!
    Das ist ja mal wieder eine tolle Beschreibung deiner ersten Touren im Allgäu. Wirklich Glück hattest du ja mit dem Wetter um die Jahreszeit. Die schönsten Bilder bei Sonne und herrlichen Aussichten. Ich war dieses Jahr im Juni und im September im Allgäu und kann deine positven Eindrücke nur bestätigen. Ich war in der Nähe von Wertach im Alpenhof Reuterwanne (ca. auf 1.000 m) untergebracht und bin heute noch ganz begeistert von der herzlichen familiären Aufnahme dort. Also, bin mal gespannt auf deinen 2. Teil. Grünten und Tannheimer Tal, auch sehr schön zum Wandern. Ich werde sicherlich nochmal ins Allgäu fahren 😉
    Dir noch einen schönen Tag und viele Grüße aus Krefeld
    Hans

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Johann
      Grade die Herzlichkeit hat mir besonders gefallen, was viel zu einem gelungenen und entspannten Urlaub beiträgt.
      Wenn es dann noch genügend Berge (wobei für die Einheimischen ein Berg erst ab 2.000hm zählt, alles andere sind Hügel 😉 ) dann schlägt unser Mittelgebirgs-Wanderherz doch einfach nur höher 🙂
      Viele Grüße und herzlichen Dank nach Krefeld
      Angelica

  6. Harald schreibt:

    da hat doch alles gepasst. De(m)r Glücklichen schlägt die Stunde. Und das Panorama mit dem ersten Schnee hat doch auch was.
    Unterhaltsam geschrieben, vielen Dank. 🙂

  7. Elke Weber schreibt:

    Hallo Angelica,
    wenn ich deine Berichte lese, packt mich das Fernweh. Das Allgäu gehört zu meinen liebsten Wandergegenden und der Hörnerpanoramaweg steht ganz oben auf meiner Wunschliste. Du hast mit deinem Bericht dazu beigetragen, dass ich den im nächsten Allgäuurlaub auf jeden Fall gehen will. Bei unserer Hüttentour im Allgäu letztes Jahr hat uns Mitte September auch der Schnee erwischt. Da schaute ich morgens aus dem Hüttenfenster und alles war weiß. Aber im Laufe des Tages wurde es so warm, dass wir im T-Shirt unterwegs waren. Eine Tour mit Übernachtung auf der Willersalpe ist übrigens auch sehr empfehlenswert. Die ist wirklich urig und die Bewohner super nett.
    Liebe Grüße
    Elke

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Elke
      Ich fand die Tour klasse, auch wenn ich die ersten Stunden nicht ganz so viel Sonne genießen konnte.
      Lohnt sich auf jeden Fall und Danke für Deinen Tipp mit der Alpe. Notier ich mir 🙂
      Schicke liebe Grüße zurück
      Angelica

  8. lona schreibt:

    Hallo Angelica, wieder mal ein toller Bericht. Ich war mit meinem Mann Anfang Oktober im Allgäu in Missen bei Immenstadt, wir hatten leider nur Nebel. Wir haben das beste daraus gemacht und uns einiges angeschaut, es gibt ja genügend!!! Wir wollen im nächsten Mai nochmal ins Allgäu. Nach Akams ins Hotel Lustiger Hirsch!! Wunderbares Essen und leckeres Bier inkl.
    Du hast mir einige Wandervorschläge hier gemacht, diese werden dann im nächsten Jahr umgesetzt. Vielen Dank für Deine wundervollen Berichte.
    LG ilona

  9. patruckel schreibt:

    Hallo Angelica,
    da hast Du Dir ja ein paar schöne Sahnestückchen rausgesucht, sehr schön! Übrigens ist mittlerweile (fast) der ganze Schnee wieder weg. Selbst am Hauptkamm sind nur noch ein paar weiße Flecken. Aber das kann jetzt alles wieder sehr schnell gehen. Ich bin ziemlich neu hier und habe noch nicht soviel gelesen, aber Dein Bericht gefällt mir sehr gut.

    Liebe Grüße aus dem Allgäu
    Patruckel

    • Angelica Hocke schreibt:

      Der Grünten hat echt lang gebraucht, konnte den ja bei fast jeder Tour sehen 😉
      Aber es wurde wirklich von Tag zu Tag weniger, war echt Glück das es die Woche über so mild wurde.
      Dank Dir ganz herzlich für das nette Lob und weiterhin viel Spaß bei meinen Berichten
      Viele Grüße ins Allgäu
      Angelica

  10. Hexen Zauber schreibt:

    Liebe Angelica, es hat wieder Freude gemacht, deinen Bericht zu lesen und die Bilder anzusehen und im Bergweh zu versinken…..Weißt du mit dem Satz, zu Beginn deiner ersten Tour, dass du merktest, wie sich die Akkus wieder aufluden…..war ich sofort voll dabei und konnte es völlig nachempfinden…..
    Ich freu mich auf die Fortsetzung 🙂
    Liebe Grüße Conny

    • Angelica Hocke schreibt:

      Ja Conny, so deutlich habe ich das bisher auch nie gespürt. Es hat gut getan und die Entspannung hält derzeit auch noch an. Aber so soll es ja auch sein 🙂
      Schicke Dir also ganz „entschleunigte“ und herzliche Grüße
      Angelica

  11. Sascha schreibt:

    Hallo Angelica, mal wieder ein ganz toller Bericht der viele Erinnerungen weckt.
    Ich denke das mich die Region bald mal wieder sieht. Jetzt bin ich erstmal auf dem Eifelsteig unterwegs und sitze gerade im Cafe zur Römerquelle in Nettersheim. Wirklich schön und als Rastpunkt ziemlich genau auf der Hälfte der Etappe sehr zu empfehlen.
    Gruß vom Eifelsteig
    Sascha aus Weilerswist

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Sascha
      dann genieß die Eifel bei dem derzeitig bunten Farbenrausch in allen Zügen. Da beneide ich Dich grad drum 😉
      Den Kaffee wirst Du vermutlich schon getrunken haben, also viel Spaß noch auf der weiteren Etappe 🙂
      Ganz liebe Grüße gen Süden schickt
      Angelica

      • Sascha schreibt:

        Hallo Angelica,
        da kann ich dir nur zustimmen. Die Farbenpracht ist ein Traum. Werden diese heute und morgen noch genießen.
        Gruß Sascha

  12. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    Hallo Angelica,

    was für ein Zufall: nachdem der Allgäu für mich lange Jahre nur Durchfahrtsstrecke in Winter- u. Sommerurlaube war, habe ich dort in letzter Zeit mehrfach Zwischenstopps eingelegt „um Kontakt mit diesem Gebiet aufzunehmen. So habe ich noch im August auf der Rückfahrt vom Urlaub im Vintschgau auf der Terrasse des Hotels „Die Mittelburg“ in Oy-Mittelberg eine tolle Mittagspause verbracht, nachdem wir bereits mehrfach auf Hinfahrten in Alpenurlaube am Öschlesee bei Kempten und am Hopfensee bei Füssen Station gemacht haben.
    Dein toller Bericht animiert mich, mal einen Zwischenstopp im Allgäu einzulegen, den ich auch zum Wandern nutzen kann.
    Bin derzeit – nachdem die GPS Daten erhältlich sind (ideemedia Wanderführer ist soeben erschienen) – auch auf dem Moselsteig, der erst im kommenden Jahr eröffnet wird, unterwegs. Der neue Steig ist noch nicht ausgezeichnet, die Wege sind nach meinen ersten Erfahrungen noch teilweise etwas verwildert, aber genau das ist es, was den neuen Steig für mich noch interessanter macht (neben der Tatsche, dass er von den Machern des Rheinsteigs geplant worden ist). Ich habe am vergangenen sonnendurchfluteten Samstag in Koblenz begonnen und bin die beiden letzten Etappen bis Kobern-Gondorf (21 KM) gelaufen. Schon die Zusammenstellung dieser beiden Etappen hat mich hinsichtlich Wegecharakteristik, Abwechslungsreichtum und Aussichtmöglichkeiten restlos überzeugt und ich hoffe, dass es auf den restlichen 350KM so weitergeht.-
    Viele Grüße
    Jürgen aus Bornheim

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Jürgen
      An neuen Projekten mangelt es Dir offensichtlich nicht 😉
      Mal sehen, wann ich es mal auf den Moselsteig schaffe. Da bist Du mir dann mal wieder voraus.
      Weiterhin viel Freude bei der Erkundung neuer Pfade und ein schönes Wochenende
      Angelica

  13. bergkraxler7 schreibt:

    Wenn „Englein“ reisen sag ich nur dazu. 😀 Ist doch logisch das du super Wetter hast Angelica. Wer sollte hier in der Runde dran zweifeln. Dein Bericht wieder super. Es ist schon viele Jahre her das ich der Gegend unterwegs war. Hatte es früher ja nicht weit. Auf den zweiten Teil bin ich gespannt. lg Bernd

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Bernd
      Ich beklag mich ganz sicher nicht 😉
      Leuztend
      Ich sind es dann auch die Eindrücke und tollen Fernsichten in die Alpen, die mich begeistert haben. Wenn die Sonne noch dazu lacht, passt einfach alles.
      Viele Grüße
      Angelica

  14. Bersi schreibt:

    Hallo Angelica, das ist ja ein wirklich toller Bericht!! 🙂
    Ich bin dabei meinen Wander Urlaub nächstes Jahr zu planen, und bin hier unter anderem auf deinen Bericht gestoßen. Das Allgäu bzw. die Allgäuer Alpen hatte ich schon ins Auge gefasst. Danke für deinen Bericht, das macht die Entscheidung schon einfacher 😉
    Bei meiner Recherche bin ich auch auf diesen interessanten Blog gestoßen: http://www.allgaeueralpen.com
    Eure Geschichten machen einfach Lust!!

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