Top & Flop: Equipment zum Wandern – Teil 1

Im Laufe der Zeit hat sich bei mir so einiges an Bekleidung und Ausrüstung angesammelt. Wie schon bei „12 Dinge, an denen Du merkst… “ angemerkt, bin ich gern in Outdoor-Shops unterwegs. Inzwischen ist mein Fundus – neben den Testprodukten – so um einiges gewachsen. Es gibt Ausrüstung oder Bekleidung, die möchte man nicht mehr missen und andere, die sich als kompletter Fehlkauf erwiesen haben. Ein paar davon möchte ich in loser Folge vorstellen und meine persönlichen Empfehlungen dazu geben:

Top – Merinoshirts von Icebreaker

Mittlerweile bin ich ein totaler Fan von Merino und trage eigentlich nichts anderes mehr. Ob Woolpower Socken oder auch Icebreaker Shirts. Dazu gekommen bin ich, weil ich schon soviel gutes im Netz gelesen habe. Wolle ist ein Naturprodukt und hochwertige Merinoshirts kann man sogar mehrere Tage tragen ohne das sie unangenehm müffeln.

Das liegt an der schuppigen Oberfläche derIcebreaker Shirt Wolle, die Bakterien nicht so schnell aufnimmt, wie das Shirts aus Synthetik tun.

Weil die Wolle – im Gegensatz zu einem Funktionsshirt – bereits die ausdampfende Feuchtigkeit aufsaugt, hat diese keine Chance auf die Haut zu gelangen und zu stinken. „No Stink!“ lautet so auch das Motto von Icebreaker. Wie das genau funktioniert ist auf der Icebreaker Seite ausführlicher erklärt.

Für die Hüttentour benötigte ich allerdings mehrere Teile, die ich im Laufe des letzten Jahres deutlich vergünstigt entweder online oder hier im Bonner Outlet von Globetrotter erworben habe. Irgendwo gibt es immer mal Rabatt.

Icebreaker Top, Shirt und LangarmDie Langarmshirts „Zip GT“ in 200er und 260er Stärke liegen normalerweise um die 99,00 EUR und wurden in Bonn für 39,95 EUR verkauft.

Das praktische an den Langarmshirts ist sowohl der Zip-Verschluss am Kragen, als auch die Daumenschlaufen. So verrutscht auch nichts, wenn ich eine Jacke drüberziehe, die innen etwas rauer ist.

Drunter trag ich dann immer das entsprechende Merino T-Shirt oder Top.

Die Atmungsaktivität ist anders, als man das bei Sport-Shirts gewohnt ist. Bei Anstrengung kann es zwar ein wenig feucht werden, aber weil Merino weiter wärmt, wird es nicht kalt. Das dunkellila 260er Langarmshirt (Farbe: aura/mystic) wärmt fast wie ein 100er Fleece, ist aber erheblich leichter und benötigt weniger Packmaß. Davon konnte ich mich bei den Schneeschuhtouren im Schwarzwald überzeugen, aber auch im Sommer leisten die Langarmshirts gute Dienste.

Beim Anstieg durch den Schnee zurIcebreaker Zip GT 260 Stettiner Hütte hat die Sonne ohne Ende geknallt und weiter oben wurde es auch windig.

Das T-Shirt war im Rücken zwar etwas durchgeschwitzt, wärmte aber immer noch. Nur an den Armen wurde es mir durch den Wind dann doch zu kalt.

Also Langarm-Shirt drüber gezogen und weiter ging es. Auch wenn es nicht winddicht ist, war es für den Rest des Anstiegs perfekt, vor allem hat es die Arme besser gegen die Sonne geschützt, als das eine Sonnencreme kann.

Selbst das waschen ist easy, denn sie können bei bis zu 40°C gewaschen werden. Ich werfe meine bei Bedarf ins 30-Minuten Ruck-Zuck Programm bei 30°C. Selbst bei einer Handwäsche im Sommer am späten Nachmittag ist das Shirt am nächsten Morgen trocken.

Icebreaker TopAnfangs habe ich befürchtet, dass grade die dünnen Shirts durch das tragen des Rucksacks unweigerlich pillen werden.

Obwohl sowohl das lila Top (Farbe mystic) als auch das T-Shirt in Türkis (Womens Superfine 150 Ultralite Tech T Lite, Farbe gulf) so dünn sind, haben beide sogar die Hüttentour ohne Pilling oder Knötchen überstanden.

Alles in allem ist Merino im Handling genauso easy und unempfindlich wie herkömmliche Shirts, bieten aber ein deutlich besseres Klima. Anhand eines „Baacodes“ der in jedem Produkt zu finden ist, lässt sich die Herkunft der Merinowolle bis zu den einzelnen Farmen zurückverfolgen. Tolle Sache.

Es gibt auch andere Anbieter wie SmartWool oder Ortovox, die Oberteile aus Merino herstellen. Diese habe ich bisher allerdings noch nicht ausprobiert. Günstig ist auch Decathlon, die ebenfalls Merinoshirts haben. Ob und wie die Qualität ist kann ich nicht beurteilen. Wer aber die Angebote im Auge behält, bekommt eben auch die Markenshirts zu einem ähnlichen Preis.

Bei Globi in Bonn war ich gestern noch, die haben im Moment aber leider nix von Icebreaker da, bekommen aber immer wieder mal was rein. Bei den Bergfreunden gibt es derzeit einen Icebreaker SSV mit bis zu 50% Rabatt.

Flop – Haglöfs B Q Tee Shirts

Das Thema Pilling und Geruch ist dannHaglöfs B Q Tee auch das negative an den Haglöfs B Q Tee Shirts. Auch wenn ich beide im Netz deutlich vergünstigt gefunden habe, ist geruchstechnisch maximal eine Tour drin.

Seltsamerweise pillt das Türkise Shirt extrem, wohingegen das schwarze kaum Abnutzung zeigt (siehe Foto oben rechts).

Von der Atmungsaktivität her sind die Shirts prima, auch der Schnitt und die flachen Nähte haben überzeugt. Allerdings finde ich den Preis mit 34,95 EUR schon recht hoch, denn von den geruchsneutralisierenden Polygenen, ist kaum was zu merken. Für mich waren die Shirts ein Fehlkauf und ich trag sie lediglich noch zum joggen.

Top – Trinksystem mit Schlauch

Unterwegs ausreichend zu Trinken ist grade im Sommer wichtig. Ich persönlich bevorzuge stilles Wasser und hatte Anfangs immer eine große 1,5 Liter Flasche im Rucksack. Dafür musste ich jedoch immer anhalten und diese herausholen. An heißen Tagen habe ich dann einfach viel zu wenig getrunken.

Bei Runnerspoint habe ich einen Flaschenhalter entdeckt, den ich an Gürtel oder Beckengurt befestigen konnte und in den eine 0,5l Flasche passt. So hatte ich das Wasser jederzeit greifbar. Unterwegs wurde dann jeweils von der Großen in die kleine Flasche nachgefüllt.

Deuter StreamerBei einer gemeinsamen Wanderung mit anderen Bloggern habe ich dann das Trinksystem von Deuter:  Trinkblase Streamer für 29,95 EUR kennengelernt. Immerhin passen in einen solchen Beutel 3L Flüssigkeit und durch den Schlauch hat man ebenso jederzeit Zugriff. Mein Rucksack hatte glücklicherweise die passende Tasche und Aussparungen für dieses System und von nun an wurde ich also zum „Nuckler“ 😉

Auch wenn 3L sich nach viel anhören, es gab in der Vergangenheit einige Wanderungen bei hochsommerlichen Temperaturen, bei denen ich die 3L locker weggeputzt habe. Bei kürzeren Touren oder wenn es nicht ganz so warm ist fülle ich den Beutel natürlich nicht ganz voll. Ist ja auch alles Gewicht, welches man mitschleppen muss. Es gibt die Beutel aber auch in einer 1- und 2-Liter Version.

Ein weiterer Vorteil des Beutels ist, das er Streamer füllensich an einem Wasseranschluss leichter nachfüllen lässt als z.B. eine Flasche.

Anfangs war es ungewohnt an dem Mundstück zu saugen, aber daran gewöhnt man sich schnell und ich habe mit der Zeit festgestellt, das ich so deutlich mehr trinke als wenn ich jedes Mal den Rucksack abstellen muss.

Source ConvertubeFür die Gewichtsverteilung im Rucksack ist der Beutel ideal, weil er genau an der richtigen Stelle sitzt und so das schwere Gewicht rückennah liegt.

Dann gibt es noch das System Convertube von Source für ca. 15,00 EUR, bei dem man vorhandene Flaschen lediglich mit dem passenden Kupplungsstück zu einem Schlauchsystem umfunktionieren kann.

Allerdings ist der Wasserdurchfluss bei diesem System nicht so gleichmäßig, da hier ein anderer Druckausgleich stattfindet.
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Source Convertube im Rucksack

Gegen Ende fängt eine PET-Flasche dann auch an sich geräuschvoll nach innen zusammenzuziehen und so gelangt das Wasser nur noch in Schüben in den Schlauch, was unangenehm beim trinken ist.

Da sich Flaschen an den meisten Wasserhähnen auch schlechter nachfüllen lassen als die Beutel war das System für mich ein Fehlkauf und ich bin wieder beim bewährten Beutel geblieben.

Streamer Trinkbeutel trocknenDer ist jetzt seit über 1 Jahr im Einsatz. Anfangs hatte ich ja Bedenken wegen der Hygiene. Da ich das System aber nur mit klarem Wasser fülle, gab es bisher keine Probleme.

Einfach nach jeder Tour mit heißem Wasser ausspülen, dieses auch durch den Schlauch und das Mundstück laufen lassen und dann kopfüber trocken lassen.

Damit der Beutel unten offen bleibt, schiebt man den orangenen Schiebeverschluss einfach zwischen die Grifflöcher und erzeugt so genug Spannung damit der Beutel offen bleibt und trocknen kann.

Lediglich bei der Hüttentour auf demWasser unterwegs Meraner Höhenweg, wären einzelne Flaschen besser gewesen. Dort gab es so viele Wasserquellen zwischendurch, das man eigentlich ständig frisches Quellwasser nachfüllen konnte.

Mit dem Trinkrucksack ist das dann aber doch zu umständlich, so das ich es gelassen habe. Beim nächsten Mal würde ich 2 Halbliter Plastikflaschen mitnehmen und in den Seiten-Netztaschen verstauen.

Trinksystem DeuterIm Winter kann es passieren, das Wasser im Schlauch einfriert, um das zu verhindern gibt es den Streamer Tube Isolator aus Neopreone und Thermofleece für um die 15 EUR.

Bei mir ging es auch ohne und so habe ich den Schlauch bei Minusgraden immer unter der Jacke getragen, so daß lediglich ca. 10cm zwischen Rucksack und Kragen außen waren. Das hat ausgereicht damit nix einfriert und durch den Tropfschutz und die Schutzkappe blieb auch in der Jacke alles trocken.

Es gibt noch andere einige andere TrinkSysteme, wie z.B. das Source Widepack  (baugleich mit dem obigen von Deuter) oder auch das Camelback. Preislich liegen diese je nach Größe zwischen 26 und 35 EUR.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit diesen oder ähnlichen Produkten gemacht?

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Über Angelica Hocke

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34 Antworten zu Top & Flop: Equipment zum Wandern – Teil 1

  1. Harald schreibt:

    Hi,
    ich kann Deine Empfehlung „Icebreaker Merinoshirt“, in verschiedenen Ausführungen, nur bestätigen. Ich schwitze zwar recht schnell, aber man friert definitiv nicht, und noch wichtiger: man riecht nicht. :-)))
    Ein Problem, welches ich immer wieder mit meinem 3l Streamer habe ist das auffüllen unterwegs. Das durchfädeln des Trinkschlauchs durch die vorgesehenen Öffnungen im Rucksack ist recht aufwändig. Daher habe ich bisher immer den (gepackten) Rucksack an den Wasserhahn geschleppt um die Trinkblase aufzufüllen. Davon abgesehen liebe ich meinen Streamer. 🙂

  2. Petra Wüstenmaus schreibt:

    Hallo Angelica,
    wo muss ich unterschreiben ;)?
    Zu den Merinoshirts: ich ziehe auch fast nur noch Icebreaker an. Interessant finde ich, dass Du sagst, die 150er Shirts gehen gut mit Rucksack und pillen nicht. Früher waren die nicht rucksackgeeignet, wie ich leidvoll erfahren habe. Daher ziehe ich jetzt immer eine Softshellweste drüber (weil ich UNBEDINGT meinen Icebreaker anziehen will ;)). Sind Deine Shirts vielleicht neueren Datums/ Machart? Dann versuche ich es nämlich demnächst mal wieder mit einem neueren Shirt und ohne Weste 🙂
    Allzeit guten Tritt
    Petra

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Petra
      die Icebreaker Shirts habe ich mir (bis auf das Polo) in den letzten 8 Monaten angeschafft, also eher neueren Datums.
      Ich könnte mir vorstellen, das ein vermehrtes Pilling auch an den Rucksackschulterträgern liegen kann, da ja jeder Hersteller andere Polsterungen/Materialien hierzu verwendet und manche einfach sehr grob von der Haptik her sind.
      Dank Dir und liebe Grüße
      Angelica

      • Petra Wüstenmaus schreibt:

        Hallo nochmal
        guter Einwand, ich teste das nächsten Monat mal mit einem anderen Rucksack, der dann auch nicht ganz so schwer sein wird. Im genannten Fall war es Deuter Guide, der ganz schön voll war – allerdings trat das Pilling am Rücken auf, müsste also evtl. das Back System sein.
        Liebe Grüsse
        Petra

  3. Peter Firmenich schreibt:

    Hallo Angelica,
    Was die Trinksyteme angeht kann ich nur sagen das is ne super Erfindung man trinkt doch mehr und kommt so besser durch die Tour ich hatte bis letzten Sommer auch die Trinkblase Streamer von Deuter nur is bei meiner nach 1,5 Jahren und vielen Stunden im Einsatz die Naht an der stelle kapput gegangen wo der Schlauch auf die Blase trieft. Naja Duct tape hat das problem gelöst aber ich habe schon öfter gelesen das die Trinksysteme da ihre schwachstelle haben.

  4. Simone Wu schreibt:

    Hallo Angelica,
    ich habe auch sowohl den Deuter Streamer als auch den Convertube von Source ausprobiert. Und ich finde das System von Source wesentlich angenehmer als die Trinkblasen. Ich schließe aber keine PET Flaschen sondern meine SIGG bzw. Nalgene Flasche an.
    Was mich an den Trinkblasen immer sehr gestört hat, dass sie in großen Höhen so aufblähen. Das erspart man sich mit den Alu-Trinkflaschen. Außerdem finde ich die Reinigung noch einfacher.
    Zudem ist blöderweise 2-3 mal meine Trinkblase im Rucksack aufgegangen. Das fand ich nicht so toll… 😉

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Simone
      Danke für Dein Feedback und den Tipp mit der SIGG Flasche.
      Ich weiß ja nicht, wie hoch Du so unterwegs bist. Bei bis zu 2.800hm konnte ich ein Aufblähen bisher noch nicht feststellen.

  5. Dennis schreibt:

    Tops und Flops kannst du gerne öfter posten! Eine Anmerkung habe ich aber. Ich nutze das Convertube System von Source mit einer Faltflasche. So hat man die Vorteile von beiden Systemen. Man sollte aber keinen Druck auf die Flasche ausüben, da sonst das Ventil des Convertubes leckt. Der Einzige Nachteil in meinen Augen.

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Dennis
      das mit der Faltflasche liest sich auch interessant.
      Die Frage ist nur, was „hoher Druck“ bedeutet? In manchen Rucksäcken liegen die Beutel ja ziemlich spack und eng an (zuviel Druck???) und bedürfen einiger Mühe sie dort an den rechten Platz zu bringen, in anderen gleiten sie quasi mühelos hinein.
      Danke und liebe Grüße

  6. mannitwo schreibt:

    hi angelica,
    da ich auch schon einige jahre sportlich und outdoormäßig unterwegs bin, habe ich auch schon einiges getestet. Bei den dünneren Sachen war bis vor kurzem odlo die alleinige wahl. das hat sich inzwischen zu gunsten von falke geändert. die icebreaker merino serie habe ich auch schon des längeren in benutzung, bin allerdings was den schweißtransport von der haut betrifft nicht ganz so zufrieden. hierzu muß ich allerdings anführen, das ich als ehemaliger leistungssportler extrem schwitze. noch eine kleine anmerkung zur länge der tragezeit. bei icebreaker wurde mal in einer früheren werbung erwähnt, das ein benutzer auf einer extremtour die wäsche ununterbrochen 168 tage getragen hat. meine wanderfreunde, mit denen ich schon mal unterwegs bin, haben mir allerdings unter massivster strafandrohung untersagt diese aussage zu überprüfen.
    auf eine alternative zu icebreaker merino möcht ich noch hinweisen, dass ist ullfrotte von woolpower, auch ein merino produkt, allerdings mit 1/3 Polyesterfaserbeimischung und einer speziellen herstellungmethode als gestrickte Frotteeware. Auf der Woolpower webseite kann man alle einzelheiten erfahren.
    das ist aus meiner erfahrung heraus das beste, was ich bisher jemals getragen habe. reicht in verbindung mit einer leichten daunenjacke auch weit in den minusbereich hinein und trägt sich auch bei sommerlichen temperaturen leicht und locker. auch die strapazierfähigkeit ist gewährleistet, habe schon viele touren mit rucksack direkt auf dieser wäsche gemacht.
    und ich werde für diese positive beurteilung nicht gesponsert.
    grüsse
    mannitwo+ einstein

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Mannitwo
      *lach* gesponsert werde ich auch nicht und selbst bei den Testberichten ist mir wichtig ein neutrales Urteil zu fällen und meine persönlichen Eindrücke über die jeweiligen Produkte mitzuteilen.
      Das Woolpower Prinzip mit dem Frottee wird ja auch bei den 400er und 600er Socken verwendet. Sven (freiluft-blog.de) hatte im Ahrtal bei einer Tour mal so ein Oberteil an. Ok, richtig schick sah das jetzt nicht unbedingt aus. Aber viel wichtiger ist ja, das es funktioniert. Und das scheint es ja zu tun.
      Puh… 168 Tage ist nun doch ein wenig heftig… wer will das denn wirklich testen? :mrgreen:
      Danke auch an Dich für Deine ergänzenden Info´s und viele Grüße
      Angelica

      • mannitwo schreibt:

        hallo angelica,
        (an dieser stelle hatte ich einen traurigen smiley mit rotem kopf eingefügt – hat leider nicht geklappt)
        du siehst mich bestürzt und traurig über meinen fauxpas. ich vergaß, dass bei den mädels natürlich form, farbe und funktion stimmen müssen. mea culpa und auf kölsch – execuse me.
        habe schnell noch etwas bei woolpower nachrecherchiert. es gibt leider nur 5 farben, aber die auch nicht für alle produkte. gulf und aura/mystic sind leider nicht dabei.
        grüsse
        mannitwo + einstein

  7. Viviane schreibt:

    Hallo Angelica,
    ich habe nur ein Icebraker Top, das ich im Winter (und Frühjahr) als „Unterhemd“ getragen habe und bin davon absolut begeistert und überzeugt. Wollte mir bei Gelegenheit immer noch was kaufen.
    Bei Socken stehe ich voll auf Falke.
    Und von der Trinkblase bin ich inzwischen auch überzeugt. Lange Zeit wollte ich nicht nuckeln, aber es ist im Rucksack halt doch einfach praktischer als eine Flasche. Ich nehme nur kein Leitungswasser, weil der Schlauch danach irgendwie fies aussah, ich habe es so gedeutet, dass das Kalkablagerungen sind (wir haben extrem kalkhaltiges Wasser). So richtige T-Shirt-Flops habe ich noch nicht identifiziert, ziehe alle aber immer nur 1 x an (außer das Icebreaker Top).
    Viele Grüße, Viviane

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Viviane
      Habt Ihr nicht auch das Wasser von der Wahnbachtalsperre, wie wir in Bonn? Das ist eigentlich ganz ok.
      Ein herzliches Dankeschön auch an Dich für das mitteilen Deiner Erfahrungen.
      Liebe Grüße Angelica

  8. Frank Dittler schreibt:

    Hi Angelica,

    Von den Merino shirts bin ich auch begeistert. Meine Shirts bekamen immer kleine Löcher, da ich sie immer in der Maschine gewaschen habe. Da sind sie sehr empfindlich. Wenn man sie aber in einen kleinen Wäschesack einpackt ist das waschen in der Waschmaschine kein Problem mehr und man kann sich die empfohlene Handwäsche sparen 😉
    Und die Trinkbalse benutze ich schon seit Jahren zum MTB fahren und auch zum wandern. Das Teil hat immer super funktioniert und ist bei mir erste Wahl wenn es ums trinken beim Trekking geht. Ich habe auch die 3L Blase und auch bei der München Venedig Tour war das immer ausreichend. Aber eine kleine Plastikflasche sollte man immer im Netzteil am Rucksach dabei haben, um damit auch unterwegs an Bächen oder Quellen die Blase bequemer befüllen zu können 🙂 liebe Grüße, Frank

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Frank
      Dank Dir für die hilfreichen Tipps *daumenhoch*
      Bisher haben meine Shirts die Maschine zwar gut überlebt, aber schaden kann so ein Wäschenetz auch nix 😉
      Liebe Grüße Angelica

  9. Catherina schreibt:

    Hallo Angelica

    Zum Thema Hygiene bei den Trinkblasen kann ich nur empfehlen, genau wie bei allen anderen Faltflaschen, nach der Tour einfach mal 1-2 Tabletten Colgate o.ä an Brausetabltten reinzutun und durch den Schlauch laufen zu lassen. Reinigt alles, kann man auch als teure Trinkflaschenreinigungstabltten kaufen, ist aber genau das gleiche. Danach nur gründlich durchspülen sonst schmecktest nach Minze 🙂 . Liebe Grüße, Catherina

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  12. Harzer-Roller schreibt:

    Hallo erstmal, habe auch mal die Woolpowersocken getestet und nach 3 Touren war der grosse Onkel schon durch die Socke. Habe grosse Füsse mit einem Dominaten Onkel also kein Kastenfuss sondern so schräg wenn Ihr wisst was ich meine

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hoffe, Du hast das reklamiert?

      • Harzer-Roller schreibt:

        Nein habe ich nicht, ich habe schon etliche sehr gute Socken dort ruiniert, sogar die Bauarbeitersocken von CAT habe ich dort kaputt bekommen, meine Nägel sind immer gut runtergefeilt. Socken stopfen möchte ich nicht danach, da hat man immer so knubbel von innen. Muss ich mit leben scheinbar. Wäre interessant wie es sich bei anderen um das s.g. durchbohren verhält.

        • Angelica Hocke schreibt:

          Meine Woolpower halten auch nach mehr als einem Jahr bisher noch ohne Probleme oder Abnutzungserscheinungen. Wenn das sauber gestopft wird, sollte das aber auch ohne Knubbel gehen. Man darf es nur nicht einfach so zunähen, dann wird die Naht zu dick.

  13. Pingback: Wandertipps für Sommertouren | WandernBonn.de

  14. Jens schreibt:

    Hallo!
    Seit ein paar Jahren verwende ich das Trinksystem der Fa. Geigerrig (www.geigerrig.com). Die Reinigung ist sehr einfach: den Beutel auf links drehen (inside out) und die Spülmaschine erledigt den Rest. Außerdem gibt es neben der Wasserblase noch eine zweite, in die man mittels kleiner Pumpe Luft hinein presst. Das hat zur Folge, dass man nicht mehr als „Nuckler“ unterwegs ist, sondern, dass einem das Getränk entgegen sprudelt. So können z.B. tierische Begleiter was abbekommen oder die Ausrüstung etc. kann kurz abgespült werden. Inzwischen ist die Auswahl von „nur“ Trinkblase in 2+3 L bis hin zu div. Rucksackkomponenten sehr groß. Einen Bakterien- und Virenfilter gibts mittlerweile auch – für die ganz extremen unter uns 🙂 Damit kann man an jedem Wasserlauf nachfüllen, ohne das Ersatzwasser mitzuschleppen.
    Viel Spaß beim Ausprobieren!
    Jens

  15. Pingback: Top & Flop: Equipment zum Wandern – Teil 4 | WandernBonn.de

  16. Pingback: Aus dem Leben eines Wanderrucksacks | WandernBonn.de

  17. Martha schreibt:

    Ich selber bin Woll-Fan, insbesonders Merinowolle odee Materialmix Woll-Seideanteil Wollwalk, Wollfleece usw. Auch bei Babys und Kleindern wie Disana und Engels ec.
    Wegen dem Thermokrug, also ich kann den vom Ikea nur empfählen http://m.ikea.com/ch/de/catalog/products/art/30292163/
    Hat mich auch bei Minusgraden nicht in Stich gelassen und hält auch im Sommer kühle Getränken auch nach vielen Stunden kühl. Und das Gute ist, es kostet knapp7€.

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