Schneeschuhe MSR Lightning Flash im Test

Schneeschuhe sind für mich zu einer perfekten Möglichkeit geworden, den Winter von einer anderen und vor allem sehr sportiven Seite erleben zu können.

Denn wer einmal die schönen Seiten dieser Jahreszeit, die Stille im Schnee, die Einsamkeit fernab von ausgetretenen Wanderwegen, die klare Luft und die herrlichen Winterpanoramen kennengelernt hat, will schnell mehr davon, denn die Teile machen einfach süchtig.

MSR Lightning FlashGlücklicherweise gab es in den letzten Wochen, in denen die Bergfreunde mir die Schneeschuhe zum Testen überlassen haben, genügend von dem weißen Nass sowohl in der Eifel als auch im Schwarzwald.

Bei der Auswahl des für mich passenden Modells wurde ich vorab telefonisch von der  Kundenbetreuung der Bergfreunde beraten.

Hierzu war sowohl Körpergröße und -gewicht, als auch das bevorzugte Wandergebiet ausschlaggebend. Da ich vorab bereits wusste, dass ich auf jeden Fall auch in den Schwarzwald oder ins Allgäu wollte, wurde mir der Lightning Flash von MSR in 22 in./56cm empfohlen.

MSR Lightning Flash

Der Lightning Flash ist der leichteste Schneeschuh von MSR mit maximal effizientem Design. Das besondere an den Schneeschuhen ist die SpeedLock-Komfort Bindung, die einmal eingestellt für schnellen Einsatz sorgt.Der Rahmen und die Bindung

Der 360° Traction-Rahmen aus Aluminium gibt seitlich einen guten Halt und die Pivot-Steigeisen geben Grip auf festgetretenen oder vereisten Flächen und bieten so Stabilität und Sicherheit.

Gegenüber anderen Schneeschuhen wiegen die Lightning Flash in 56cm grade mal 1.460gr.

(Anmerkung: zum Testen hatte ich das „Unisex“ Modell, obwohl es auch eine Damenversion gibt, die 2cm schmaler und ca. 100gr leichter ist)

Im Einsatz

Zunächst habe ich mich auf einer kurzen Tour am Michelsberg an die neuen Schneeschuhe herangetastet. Doch vor dem ersten Einsatz musste die SpeedLock-Komfort Bindung angepasst werden, was laut beiliegender Anleitung unkompliziert Die Bindungzuhause erledigt wurde. Um den Fußboden zu schonen empfiehlt es sich, dies auf einem dicken Teppich oder einer Fußmatte zu machen.

Vor Ort musste ich dann nur den Fuß in die Bindung zu schieben und den Fersenriemen schließen. Dieser ist aus einem gummiartigen Material, welches auch bei Frost und Schnee noch elastisch und biegsam bleibt. Die Schuhe sitzen fest und stabil, also kann es los gehen.

Das erste Stück war zum Teil recht festgetreten und glatt. Durch die Schneeschuhe war ich auf dem vereisten Untergrund jedenfalls rutschfest und sicher unterwegs. Im späteren Verlauf gab es dann noch einige Abschnittestabiler Halt mit Tiefschnee, durch die ich dann wunderbar stapfen konnte. Der Schnee war locker und das Spuren ging so auch leicht.

Weitere Touren folgten und im Hohen Venn (einem Hochmoor) konnte ich sowohl die Schneeschuhe als auch die Bindung auf eine recht abenteuerliche Weise an ihre Grenzen bringen. Nein, geschont habe ich die Schneeschuhe wirklich nicht :mrgreen:

Dort lag mehr als 30cm Neuschnee und zum Teil ging der Weg durch Verwehungen, die mich über 40cm einsinken ließen. Da ich die erste war, die diesen Pfad gehen musste, war Im Hohen Venndie ganze Zeit selber spuren angesagt und hin und wieder spürte ich auch Äste oder ganze Baumstämme unter mir.

Das war sicher nicht die geeignete Landschaft für idyllische Schneeschuhtouren. Auch in halbvereiste Bäche, die unter dem Schnee verborgen blieben trat bzw. versank ich einmal sogar recht plötzlich. 😯

Die Schneeschuhe saßen somit mehr oder weniger fest und obwohl ich die Füße mit dem zusätzlichen Gewicht von Schnee und Eis hinaufzog hielt die Bindung den Schneeschuh sicher am Fuß. Die Tour war nicht ganz ohne und letztendlich war ich froh, das ich mich auf das Material verlassen konnte.

Im Schwarzwald hatte ich gut eine WocheAuf dem Belchen später weitere Gelegenheiten die Lightning Flash bei verschiedensten Schnee- und Geländeverhältnissen zu testen. Ob im Nebel auf dem Feldberg oder bei Sonnenschein auf dem Belchen.

Besonders angenehm sind natürlich Bergabpassagen durch Tiefschnee, die sich mit dem MSR Lightning Flash leicht und angenehm bewerkstelligen lassen und ein wahres Vergnügen sind.

die SteighilfeBei sehr steilen Passagen bergauf unterstützt die Televator Steighilfe und spart so Energie. Diese konnte ich einige Male nutzen, was deutlich angenehmer ist, weil ein  absinken der Ferse verhindert wird.

Durch meine kleine Schuhgröße (37), passt meine Ferse hinten aber grade noch so drauf (siehe Bild).

Auch bei steilen Traversen erweisen sich die Krallen und der 360°-Traction-Rahmen mit seinen Querträgern als griffig und gaben mir einen stabilen Stand und ein sicheres Gefühl bei solchen Passagen.

Mein Fazit

In den letzten Wochen habe ich fast 80km mit den MSR Lightning Flash zurück gelegt und dabei nie ein Gefühl der Überlastung in den Gelenken oder den Knien, auch wenn das Schneeschuhgehen je nach Schneehöheflott unterwegs oder Beschaffenheit auch recht anstrengend sein kann.

Die elastische Bespannung auf dem Aluminiumrahmen federt jeden Schritt ab und macht das Winterwandern zum Vergnügen. Durch den stabilen Rahmen und die gute Traktion gaben mir die MSR Lightning Flash in jedem Gelände ein sicheres Gefühl.

Leichte BindungBesonders angenehm finde ich die Bindung, die sogar mit Handschuhen in wenigen Sekunden angelegt ist. Denn immer wieder ergeben sich Gelegenheiten, wo ich mich der Schuhe entledigen musste. Sei es eine Straßenquerung, ein umgestürzter Baum oder ähnliche Hindernisse.

Die Bindung am Vorfuß ist breit und elastisch genug und hat auch bei längeren Touren in den Trekkingstiefeln nicht gedrückt.

Was den sportlichen Aspekt angeht, sindSpaß im Schnee Schneeschuhe gut geeignet die Kraftausdauer zu steigern. An mir selber habe ich in der kurzen Zeit eine deutliche Kräftigung der Beinmuskulatur und eine Verbesserung der Ausdauer festgestellt.

Ob ich ohne die Dinger bei dem bescheidenen Wetter diesen Winter sonst so viel unterwegs gewesen wäre? Sicher nicht. Wer braucht da noch ein Fitnessstudio? 😉

MSR Lightning FlashOb es dafür allerdings solche High-Tech Schneeschuhe sein müssen?

Die Frage möchte ich stellen, obwohl ich sie selber leider nicht wirklich beantworten kann, weil mir dafür ausreichende Vergleichswerte mit anderen Modellen fehlen.

Ich für meinen Teil war jedenfalls froh – grade weil ich immer allein unterwegs war – mich 100%ig auf Material und Bindung verlassen zu können. Daher kann ich die MSR Lightning Flash uneingeschränkt empfehlen.

Das einzige was ich vermisst habe, ist ein Warnhinweis. Es gibt zwar einen Infozettel, auf dem steht, wie man sich Rücksichtsvoll in Wildruhezonen und Schutzgebieten verhält, aber das Schneeschuhgehen süchtig machen kann… Nein, diesen Hinweis habe ich doch vermisst. Also seid gewarnt, denn wenn ihr solche Schneeschuhe habt und Euch das Fieber packt, seid Ihr ständig auf der Suche nach Schnee. 🙂

Zu beziehen sind die Schneeschuhe bei den Bergfreunden (derzeit mit 20% Rabatt)

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Über Angelica Hocke

Wandern | Bloggen | Outdoor | Reisen | In meinem Blog gibt es Berichte zu Touren mit und ohne GPS, Tipps zu Equipment, Tourenplanung, News und allem rund ums Wandern in NRW & Rheinland-Pfalz ebenso Reiseberichte zu den schönsten Wanderregionen. Du findest mich auch auf Facebook, Google+ und bei Twitter
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18 Antworten zu Schneeschuhe MSR Lightning Flash im Test

  1. vagabund79 schreibt:

    Hallo Angelica
    Gibt es da ein max Gewicht für die Schneeschuhe? Bei meinem Gewicht dürfte es schwierig finden, da sie schon sehr stabil sein müssen. Der Preis ist sehr hoch, ich dachte die kosten Max 100€ . Für unsere region sich sowas zu kaufen wird kaum lohnen, da muss man entweder öfter mal in den Schwarzwald fahren oder in die Alpen, oder noch besser da wohnen. Leihen müßte man sich bei uns ja auch welche können, dass dürfte erst mal Billiger sein, wenn man ab und zu gehen will.

    LG Markus

    • Angelica schreibt:

      Hallo Markus

      die ich im Test hatte, sind für ein Körpergewicht von 41-57kg geeignet. Je nach Schneebedingung (fest, weich oder tief) kann man auch Flotation Tails daran machen, das sind so Verlängerungen, die allerdings extra kosten. Ich hatte die jetzt nicht.
      Bei Männern von 79 bis 120kg wird die Größe 25″/64cm mit den Verlängerungen empfohlen. (hab das jetzt mal aus dem Zettel der dabei lag rausgesucht). Je höher das Gewicht um so größer muss halt die „Auflagefläche“ sein.

      Hier in der Eifel gibt es derzeit ja kaum Möglichkeiten, wo man welche leihen kann (mir sind jedenfalls keine bekannt). Vielleicht wird das bis zum nächsten Winter Trend und dann könnte man auch mal unabhängig los, sobald Schnee liegt. Für den Tourismus wäre das jedenfalls ne Chance!
      In Winterberg gibt es mehrere Verleihmöglichkeiten und im Schwarzwald sowieso. Da brauch man theoretisch keine eigenen. Da ist die Schneesicherheit ja auch deutlich größer.
      Aber ich war die letzten Wochen schon froh, welche zu haben, denn so war ich unabhängig und brauchte mir nur raussuchen, wo in der Eifel grade Schnee liegt und einfach dahin fahren.
      Dieses WE ist ja wieder Schnee sogar in der Eifel angesagt 🙂
      Liebe Grüße Angelica

      • vagabund79 schreibt:

        Dir merkt man die Freude so richtig an 🙂 Ich mag zwar überhaupt weder Winter noch Schnee, aber du machst einen so neugierig, da will ich auch unbedingt mal auf den dingern stehen 😀 , für mein knapp 3 stelliges Gewicht brauche ich da Riesen Schneeschuhe 😀 , mir gefällt das auch so gut, weil ich diesen Winter schon so oft im Schnee gewandert bin, auch höheren Schnee, und man da so gut wie nicht mehr weiter kommt, da wäre das ne feine Sache. Mal sehen, wie das mit dem Schnee weiter geht, evtl wenn ich frei bekomme, fahre ich mal nach Winterberg.

        Was auch Interessant ist, mit sonem Schirm und ski? über den Schnee zu gleiten, kenne den Namen gerade nicht, soll ähnlich wie im Sommer aufm Wasser sein. Das hätte sicher auch was.

        Wenn ich ehrlich bin, freue ich mich mehr auf den Frühling, Schnee gab es bei uns ja doch sehr viel, bzw auch lange, bei dir ist das ja anders, ich bin ja immer draussen, da hat man den Winter schneller satt 😉

        LG Markus

        • Angelica schreibt:

          Ach Markus, weisst Du, dieser Winter war ja nun leider nicht wirklich sonnig und so gab der Schnee immerhin einen Lichtblick und für mich tolle Möglichkeiten der Fortbewegung.
          Versuch es doch einfach mal in Winterberg mit ausleihen, das reicht allemal fürs erste. Die werden Dich da auch sicher beraten oder Du machst mal bei einer geführten Tour mit. Die gibt es doch auch im Westerwald. Der Schlenderer war doch mal dort unterwegs, soweit ich mich erinnere.
          Das mit dem Schirm und dem Ski? Da meinst Du sicher (was ich auf dem Feldberg im Nebel nur erahnen konnte) solche Snowkiter. Das lässt sich mit Google sicher rausbekommen.
          Ich freu mich auch auf den Frühling, aber bis dahin ist ja noch gut 3 Wochen Zeit 🙂
          LG Angelica

          • vagabund79 schreibt:

            Genau das meinte ich mit dem Snowkiten 🙂
            Ja, mit dem Schnee ist es zwar schon Heller, aber mit Sonne erst richtig schön. Das mit Winterberg will ich auf jedenfall mal machen, ich muss ja auch erst mal sehen, ob das was für mich ist, wie man damit umgehen muss und so. Wenn ich nur daran denke kribbelt es schon 😉 , dass ist ne spannende Sache, wenn man mal was völlig neues macht. Mit dem GPS gerät war es ja auch so, wo ich es noch ganz neu hatte.
            Durch dich bekommt man richtig gute Ideen und Anregungen, dafür danke ich dir.

            Liebe grüße markus

            PS es sollen bis Sonntag Nachmittag 5-15cm Schnee zusammen kommen 😮

  2. Jaja, die Schneeschuhe. Da juckt es bei mir auch immer wieder, ich habe mich aber bisher nicht durchgerungen, mir welche zu kaufen. Da spielt die Durchquerung der Ötztaler Alpen ja auch eine Rolle, denn mit Gepäck bin ich deutlich dreistellig! Ja, da geht es wohl nur mit wirklich großen und ggf. verlängerten Schneeschuhen. Vielleicht sollte ich doch einfach mal jemanden fragen, der sich damit auskennt. 😉
    Schneeschuhe haben klar eine Vorteil gegenüber Skiern: Das Gehen lernen ist sehr einfach, unterscheidet es sich ja nur unwesentlich vom normalen Wandern (Jaja, Feinheiten sind schon anders…). Gerade das macht es interessant, wenn man halt kein Ski fahren kann. In den Ötztaler Alpen habe ich die Skitourengeher aber schon beneidet, sie kommen schneller voran und haben Spaß ohne Ende bei der Abfahrt. Den Abstieg fand ich mit Schneeschuhen nicht so schön. Aber meine waren wohl auch ein wenig zu klein und der Schnee war garstig.
    Auf alle Fälle schön zu hören, dass Dir, Angelica, Winteraktivitäten offensichtlich besser gefallen, als Du es bisher geahnt hattest.
    Ich freue mich jetzt noch auf den Schnee! Eine Woche noch, dann geht es in Richtung Kaunertal, Tirol. Skifahren und mal gucken, was da sonst noch alles machbar ist.

    Viel Grüße aus Westfalen, Bernd

    • Angelica schreibt:

      Das Skitourengehen wäre noch das Tüpfelchen auf dem i. Immerhin hast Du mir voraus, das Du schon Skifahren kannst. Ich war bisher immer zu ängstlich dazu (als Frau darf man sowas ja sagen :mrgreen: ) Aber als ich in der Schweiz die Tourengeher sowohl beim einsamen Aufstieg, als auch bei der Abfahrt durch den Pulverschnee gesehen habe… Wow, das nenn ich mal Powderspaß! Da kam wahrlich Neid auf.
      Aber sei es drum. Immerhin kann ich als Frau so relativ gefahrlos (gut, Hohes Venn war jetzt echt ne Ausnahme) und ohne Angst vor Lawinen haben zu müssen dem Wintersport frönen. Auch im Schwarzwald war das gut möglich.
      Und wenn ich überall höre „ich will Frühling“ ist es mir langsam schon unangenehm mich über den Schnee, der dieses Wochenende das Rheinland erreicht, zu freuen…
      Dir wünsche ich jedenfalls ganz viel Spaß bei allem was Du im Tiroler Schnee so treibst und komm gesund wieder 🙂
      Liebe Grüße Angelica

      • Sagen wir mal, ich stand in so ca. 20 Jahren erst/bereits 3x auf den Brettern, mehr aber auch nicht. Und zum Skitouren reicht es nicht, zumindest nicht den richtigen Skitouren. Neben der Piste hoch und dann die Piste wieder runter, das würde ich wohl hinbekommen. Das stelle ich mir auch nicht so schwer vor. Auch den Aufstieg einer Skitour (je nach Gebiet natürlich) stelle ich mir machbar vor, allerdings das Abfahren, davor habe ich Respekt. Hat sich in mein Hirn ja eingeschlichen, dass Pulverschnee deutlich anders als Pistenschnee ist! Quasi 3D zu 2D Skifahren.
        Ach, was interessiert das Geschwätz vom Frühling! 😉 Wir nehmen das Wetter, wie es kommt. Und das heisst Schnee! Der Frühling kommt schon noch früh genug und dann gehen wir anderen Aktivitäten nach. Ausnutzen wollen wir den Rest des Winters doch noch, oder?
        Man weiss ja tatsächlich nie, aber ich werde aufpassen wie ein Luchs, damit mir nix passiert. Habe ich nämlich auch keine Lust drauf.
        „Schifohrn!“

  3. Sei froh das sie bei dir auf Tour gehalten haben. Ich meine meine jetzt gut 1 1/2 Jahre und an unserer Sylvestertour ist auf Aufhängungsbügel der Bindung einfach so gebrochen. Da hat MSR kein gutes Metall verwendet. Ansonsten war ich mit meinen Schneeschuhen immer sehr zufrieden.

  4. Veit schreibt:

    Ich habe auch gehört, dass vor allem die Bespannung sehr gerne einreißt und relativ schnell spröde wird. Da dürfte man mit einem Schuh aus Vollplastik besser beraten sein, wenn man auch in 3Jahren noch Freude daran haben will. Allerdings hat jeder Schneeschuh seine eigenen Schwachstellen, wie beim Tubbs AlpineFlex, bei dem bspw. eines der Geh-Scharniere bereits in der zweiten Runde abhanden gekommen ist. In puncto Gewicht ist MSR auf jeden Fall top…leider aber auch im Preis.

  5. Uli schreibt:

    Hallo Angelica,
    ein schöner Artikel wieder mal Wir haben vorletztes Jahr verschiedene MSR-Modelle getestet, unter anderem die Lightning Axis ( http://www.auf-den-berg.de/outdoor-ausrustung/schneeschuhe-msr-lightning-axis/ ), die wohl ganz ähnlich sind. Dabei haben wir über die Riemenbindung ziemlich geflucht, gerade, wenn wir mit klammen Fingern im Schnee die Schuhe anziehen mussten. Aber so unterschiedlich ist das Empfinden eben, da sollte jeder selbst testen.

    Für den Markus: Ich habe letztens im Gebirge die Salewa 999 getragen, die kosten normal knapp 200 Euro, sind aber öfter im Angebot. Mit Kleidung und Rucksack komme ich auch ans Dreistellige. Mit den Schneeschuhen bin ich aber auch im steilen Gelände und Tiefschnee gut zurechtgekommen, auch wenn sie verdächtig klein aussehen. Auch die Bindung fand ich gut, die wird aber bei amazon teils heftig geschimpft.

    Viele Grüße,
    Uli

    • Angelica schreibt:

      Hallo Uli
      Danke für den Kommentar und den Hinweis auf Eure Erfahrungen.
      Hab grade mal die Zeit gestoppt und ich brauche 7,3 Sec. pro Schneeschuh (reinstellen und hintere Bindung schließen). Find ich nicht wirklich lang. Vielleicht reiche ich Morgen mal ein Video nach 😉
      Liebe Grüße nach München – Angelica

  6. Pingback: Schneeschuhwandern im Westerwald | WandernBonn.de

  7. Sonja schreibt:

    Hallo!

    Ich habe seit etwa 12 oder 13 Jahren MSR-Schneeschuhe. Die Bindung befestigen geht ruck-zuck. So schnell kann ich gar nicht schauen, habe ich sie mit einer Hand (und Handschuhen an den Händen) befestigt. Noch schneller geht das Aufmachen der Bindung. Zwei Sekunden? Oder ich glaub, ich erhalte sogar Zeit zurück. 🙂

    Ich bin sehr zufrieden mit den Schneeschuhen von MSR. Das Einzige was mich stört, ist, dass sie laufen und laufen und laufen…. Und sie gehen einfach nicht kaputt! Dabei gibt es jede Saison so schöne neue Farben. Aber nur wegen der Farbe allein neue Schneeschuhe von MSR kaufen? Da bin ich dann doch zu vernünftig.

    Liebe Grüße und einen viele schöne Wanderungen im Neuen Jahr.
    Sonja

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Sonja
      Typisch Frau 😉
      Aber besser so, als wenn man wegen schlechter Qualität dauernd was neues kaufen muss.
      Dir wünsch ich reichlich Schnee im Bayerischen Wald, damit Du Dich entsprechend austoben kannst.
      Alles Gute für 2015 und liebe Grüße
      Angelica

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