Mit Karin auf dem Lahnwanderweg

Gestern ging es zur Abwechlsung mal wieder mit weiblicher Begleitung auf Tour. Nach unserer Wanderung Ende März hatten wir uns letzte Woche nur kurz auf der Messe gesehen, aus Zeitgründen beide nur den Moment für eine knappe Begrüßung gefunden. Also wurde sich kurzerhand für eine Wanderung verabredet, um mal wieder gemeinsam einen Wanderweg unter die Sohlen zu nehmen.

Die Lahn bei BalduinsteinAn diesem herrlichen Spätsommertag waren wir für die Etappe II des Lahnwanderwegs, die mit einer Läge von 20km und fast 700hm aufwartet, verabredet und trafen uns am Bahnhof in Balduinstein.

Karin hatte die Tour im Lahntal vorgeschlagen, auch wenn sie die Strecke bereits kannte. Ich freute mich neben netten Gesprächen vor allem darauf, mal wieder eine ganz andere und für mich unbekannte Gegend kennenzulernen.

Von Balduinstein nach Laurenburg

Von Balduinstein ging es bereits kurz nach Querung des kleinen Städtchens auf schmalen Pfaden hinauf bis zum „Saukopp“. Na, das fing jaDie Schaumburg gut an. Wer sich wohl die Namen mancher Aussichtspunkte ausdenkt? Der Blick von hier jedenfalls schon beeindruckend und kurze Zeit später erreichten wir weite und offene Felder und konnten in der Ferne die Schaumburg erblicken.

Karin mit KameraFotos wurden gemacht, den Abstecher zur Burg haben wir uns jedoch gespart und folgten der Beschilderung bis zum nächsten Aussichtspunkt, dem Gabelstein. Von hier bot sich der tiefe Blick hinab auf eine der zahlreichen Lahnschleifen und auf riesige, frisch gemähte Heuwiesenflächen auf der anderen Seite, die wie geschaffen dafür war, mit einem Pferd darüber zu galoppieren.

Blick vom Gabelstein auf offene Landschaft

Eine kurze Trinkpause und weiter ging es auch wieder über offenes Gelände auf Wiesenwegen an Steinsberg vorbei. Den Äpfeln am Wegesrand konnten wir nicht wiederstehen und pflückten uns jeweils Der Blick zurück über die Wiesenwegeeinen davon ab. Etwas säuerlich aber herrlich erfrischend ging es kauend und brabbelnd weiter des Weges. Hinter einer Weggabelung konnten wir dann auch das nächste Etappenziel und die Burg Laurenburg erkennen.

Weitere Graspfade und Waldabschnitte wechselten ab und kurze Zeit später trafen wir auf eine größere Gruppe, die jedoch kurz vor einer Absperrung wegen Holzfällerarbeiten in einen Ort zur Mittagsrast abbog. Auch wir mussten uns den weiteren Weg suchen, fanden aber nach einer sogar schönen Passage etwas oberhalb des ursprünglichen Weges schnell wieder auf die Etappe.

In Laurenburg angekommen machten wir nach den ersten 10km am Ufer unterhalb der Brücke unsere erste längere Rast. Hier lagen allerlei Boote im Wasser und die Besitzer Neugieriges Federviehsaßen auf den Grasabschnitten am Ufer im Schatten.

Ich entledigte mich Schuhe & Socken und mit Keksen haben wir zuerst die Fische und dann eine Ente gefüttert. Die wurde aber neugierig und mutig kam sie immer näher heran. Meine nackten Zehen zog ich sicherheitshalber zurück, wer weiß wie hungrig dieses Tier wohl war… 😕

Von Laurenburg nach Obernhof

Eine halbe Stunde später ging es wieder los und ein Abschnitt des Grubenwanderweges erwartete uns. EineBlick zurück auf die Ruine Schieferhalde liegt am Wegesrand und der ganze Pfad ist über und über mit Splittern des Sedimentgesteins übersät. Es knirscht und knackst bei jedem Schritt und beim Blick zurück können wir die Laurenburg noch einmal betrachten.

Ein weitere Aussichtspunkt zwischen Krüppeleichen erwartet uns: die Wolfsley. Dieses steile und schroffe Tal, durch das die Lahn fließt, erinnert mich ein wenig an das Ahrtal nur das hier die Weinberge fehlen. Wildromantische Wege und Pfade und immer wieder Felsen. Die Szenerie von hier über die Lahn beeindruckt ein weiteres mal.

Blick von der Wolfsley

Farblich abgestimmt auf TourEin Strommast, der aus der Ferne in rot-weiß gut erkennbar ist, entpuppt sich beim vorbeigehen als orange. Schade, das hätte so gut zu Karins rotem Shirt gepasst, ein Bild von beiden habe ich trotzdem davon gemacht.

Ich stelle fest, das Karin überhaupt ganz passend zu der rot-weißen Markierung des Lahnwanderwegs gekleidet ist. Sogar die Uhr ist farblich abgestimmt 😉

Typisch für mich, schaute ich – während wir beide im Gespräch waren – mit Begeisterung zu dem sich langsam verfärbenden Laub an einem Baum und fing plötzlich an zu stolpern. Wie in Zeitlupe flog ich nach vorne, hielt mit der rechten Hand noch meine Brille fest, machte einen weiteren Stolperer und Karin schaffte es irgendwie mich glücklicherweise aufzufangen. Puh, das war nochmal knapp gewesen. An einer steilen Stelle hätte das auch ganz anders Enden können… 😯

An einem Holzschild zur LiebeslayZur Liebeslay hat jemand „nur FKK“ mit einem schwarzen Filzstift hinzugeschrieben… In der Hoffnung, dass sich dies nicht bewahrheitet und wir gar auf „Nacktwanderer“ treffen, haben wir den Abstecher trotzdem gewagt und wurden mit einem weiteren Prachtblick entlohnt und Karin machte ein Bild von mir.

Angezogen an der Liebeslay

Der weitere Verlauf bot wieder Abwechslung pur: offene Landschaft, Wiesen, Felder, Wald und immer wieder Pfade bis zu einem weiteren Aussichtspunkt, dem Goethepunkt. Dieser lag zwar auf einer recht unansehnlichen Plattform, bot aber einen wunderschönen Blick auf Obernhof und das Kloster Arnstein.

Der Kletterpfad

Leiter hinabDas Highlight war jedoch der folgenden Fels- und Kletterpfad über den weitläufigen Kamm. Seile, Stufen und sogar Leitern erleichter den Abstieg.

Wow, kurz vor Schluss war das wirklich nochmal ein genialer Abschnitt. Ist zwar Hinab mit einem Lächelnschade, das man hier hinunter statt hinauf gehen muss, aber diese mediteranne Stimmung, die bizzaren Bäume und die spannenden Kletter- und Kraxeleinlage entschädigte dafür.

Wir sparten uns jedoch die Schleife um Weinähr und den Himmelberg, die nochmal einen weiteren Ausblick bieten sollte. Die urigen Weinlokale lockten zu einer Abschlussrast.

Urige Häuser in ObernhofLeider waren wir nicht die einzigen, die hier etwas trinken wollten und so waren beide Lokale besetzt oder warteten mit Reserviert-Schildern auf die Gäste. Schade, kann man nix machen.

So gab es noch einen kleinen Abschluss unten an der Lahn in einem Biergarten in der Nähe des Bahnhofs. Ein wunderschöner Spätsommertag klang aus und kurz vor 18Uhr traten wir beide nach einer herzlichen Verabschiedung den jeweiligen Rückweg mit der Bahn an.
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Mein Fazit zu der Tour:

Für mich ein weiteres Wanderhighlight. naturbelassene WegeVor allem glänzt der Lahnwanderweg durch Abwechlsung, viele Pfade, wenige Asphaltabschnitte und oft geht es durch offene Landschaft, weite Blicke auf den Fluß und über das Land.

Ich fand es nicht schlimm, dass wir die Lahn nur zum Teil sehen konnten oder bis auf den Start und am Ende zwischendurch nur einmal unten daran vorbeikamen.

gut ausgeschildertDie knapp 700hm haben sich schön über den gesamten Streckenverlauf verteilt und auch wenn es stellenweise gut hochging war es nie quälend oder so, dass man das Gefühl hat einfach hoch- oder runtergejagt zu werden. So kam der Wandergenuß nicht zu kurz und die zahlreichen Bänke, Rastplätze und Aussichtspunkte waren ebenso regelmäßig über die Etappe verteilt.

Der Lahnwanderweg verlief bisher auf 65km von Diez nach Lahnstein. Am Freitag wurde auf dem Weilburger Marktplatz die Gesamtroute eröffnet und nun geht es von der Quelle bis zur Mündung auf der Gesamtstrecke von 290km.

Vormerken kann man sich den 22., 23. und 29. September. Denn dann gibt es einige Eröffnungswanderungen. Mehr Informationen dazu in diesem Flyer.

Link zu der bisherigen Webseite – Lahnwanderweg – Etappe 1 bis 4
Link zu der Gesamtroute – Der Lahnwanderweg – Von der Quelle bis zur Mündung
Link – Das Lahntal

Und ein paar Eindrücke (Track mit Bildern bei GPSies):

Blick vom Gabelstein auf die Lahn
Blick vom Gabelstein auf die Lahn

Boote an unserem ersten Rastplatz in Laurenburg
Boote an unserem ersten Rastplatz in Laurenburg
Gut ausgeschildert
Gut ausgeschildert

Herrliche Wegeabschnitte – wie im Prospekt
Herrliche Wegeabschnitte - wie im Prospekt

Für eine Rast war diese Bank zu alt, für ein Detailfoto grade richtig
Für eine Rast war diese Bank zu alt, für ein Detailfoto grade richtig

Vom Goethepunkt der Blick auf Obernhof
Vom Goethepunkt der Blick auf Obernhof

Mediterrane Stimmung am Kletterpfad
Mediterrane Stimmung am Kletterpfad

Klappe eins, die Erste – und Action
Klappe eins, die Erste - und Action
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Obernhof und die Abtei
Obernhof und die Abtei

ein letzter Blick zurück – ganz oben der Gothepunkt
ein letzter Blick zurück - ganz oben der Gothepunkt

der Bahnhof in Balduinstein
der Bahnhof in Balduinstein

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Über Angelica Hocke

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20 Antworten zu Mit Karin auf dem Lahnwanderweg

  1. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    So ist es halt; wenn du denkst, du hättest zumindest in deiner Wanderliste bereits alle regionalen, von hier aus gut erreichbaren guten Wanderregionen berücksichtigt, dann kommt wieder von dir ein Bericht, der mich zum Umplanen gerade „zwingt“. Schon im Juli, als ich mit meinem 6-jährigen Enkel zwei erlebnisreiche Tage im Lahntal hatte (Kanutour, Übernachtung in einem Tipi im Outdoorzentrum Lahn, Wanderung u.a. durch die Ruppertsklamm) sind wir mit dem Auto von Limburg an durch das Lahntal gefahren und passierten auch die Strecke im Tal, die du jetzt mit Karin gegangen bist. Schon beim Durchfahren mit dem Auto habe ich mir gedacht, dass sich dort auch gute Wanderstrecken befinden müssten. Vielen Dank für diesen guten weiteren Teaser; sicherlich werde ich mich noch im Verlaufe des Herbst auch noch dieser Region annehmen.
    Schöne Grüße aus Bornheim von Jürgen

  2. MarkusSU schreibt:

    Hallo Angelica
    Ist das nun eine Strecke, oder habt ihr gleich mehrere verschiedene gemacht? Bin etwas irritiert.
    Wir waren ja auch schon an der lahn , sind aber den Rheinsteig gegangen der auch etwas durchs Lahntal führt. Uns gefällt es dort so gut, weil alles irgend wie stehengeblieben ist! Man befindet sich in ner anderen Welt
    Prima, ich denke diese Tour gehen wir in 3-4 Wochen mal wenn das laub richtig Gelb ist, und das Wetter so herrlich wie heute ist.

    Gestern wäre uns das mit fast 30°C aber viel zu heiß zum wandern gewesen

    Grüße markus

    • Angelica schreibt:

      Hallo Markus
      Nein, das ist eine Etappe von ca. 20km. Lauenburg liegt ungefähr bei der Hälfte. War durch den regelmäßigen Waldanteil kein Problem bei dem Wetter.
      Mehr Infos findest Du unter den angegebenen Links.
      Gruß Angelica

      • MarkusSU schreibt:

        Danke angelica, die 20km schaffen wir gemütlich sicherlich auch, ja bei etwas Schatten geht es natürlich recht gut
        Gruß markus

        • Angelica schreibt:

          Man könnte auch in Laurenburg in die Bahn steigen und die Etappe so splitten.
          Das geht übrigens an mehreren Stellen entlang des Lahnwanderweges, da er gute Bahnanbindungen hat und man so individuell die Strecke planen kann.
          Auf der Seite http://lahnwanderweg.com/Etappen/index.html kann man die Bahnhöfe in den Detailkarten gut erkennen.

          • MarkusSU schreibt:

            Danke Angelica, und von der Länge her ist das auch noch gut zu schaffen, alles was unter 20km ist schaffen wir problemlos, selbst mit mehreren Pausen, und wenn man langsamer wandert.

  3. bergkraxler7 schreibt:

    Wunderschöne Tour, und auch bei euch grüsst der Herbst. Ich werde jetzt auch wieder mehr Unterwegs sein. Aber das Basislager am See musste schon etwas Winterfest gemacht werden. Außerdem war eine schon länger geplante OP fällig. Die ist aber auch vorbei. Jetzt muß ich alles etwas was langsamer angehen. So verfolge ich deine Touren. Ich wünsche dir einen schönen Wanderherbst. lg Bernd

  4. JoergTh schreibt:

    Hallo Angelica!

    Ich danke dir für den Bericht und die wunderschönen Bilder! Für uns ja nur ein Katzensprung, ich konnte vieles wiedererkennen!

    Liebe Grüße, Jörg

  5. Polarfuchs schreibt:

    Der rote Fleck Karin macht sich gut auf den Fotos 🙂

    Aber wegen dir ist meine Wandertouren-Liste ein wenig größer geworden …

  6. Markus schreibt:

    Hallo Angelica,

    ich hatte den Lahnwanderweg bereits seit längerem bei mir auf dem Programm. Aber, wie das so ist, immer wieder verschoben. Es gab auch nicht so viele Wanderberichte aus dem Internet darüber um das Interesse an dem Weg bei mir zu steigern. Deshalb war dieser Weg auch nicht in den obersten Spalten meiner ToDo-Wanderliste. Dies schon einmal vorab, es war ein Fehler. Am Sonntag habe ich dann, auch nachdem ich von dir den Bericht gelesen habe, den Lahnwanderweg bei schönstem Herbstwetter in Angriff genommen. Mein Auto habe ich in Nassau geparkt und bin dann mit der Bahn nach Diez. Dort war mein Startpunkt. Der Lahnwanderweg hat eine wirklich tolle Bahnanbindung. Ein Ein- bzw. Ausstieg ist an vielen Stellen möglich. Deshalb kann die Planung auch etwas relaxter erfolgen. Ausgeschildert ist der Weg ebenfalls sehr gut. Ja, die Schönheiten des Weges hast du ja bereits geschildert, ich kann sie nur bestätigen auch noch für das Stück von Obernhof nach Nassau. Es war eine tolle Tour, der Weg ist nicht überlaufen und ich habe unterwegs einen netten Gesprächspartner für ein Stück des Weges kennen gelernt. Morgen werde ich mich dann auf den Weg von Nassau nach Lahnstein machen. Hoffentlich kann ich dann das Gleiche auch von diesem Streckenabschnitt sagen. Die Messlatte liegt auf jeden Fall hoch.

    ´Wünsche dir und allen Lesern dieses Blogs noch eine schöne Wanderzeit.

    Viele Grüße
    Markus

    • Angelica schreibt:

      Hallo Markus
      Danke für Den Kommentar und Deine Eindrücke.
      Verkehrstechnisch find ich den Lahnwanderweg auch klasse. Das vereinfacht die Planung einzelner Etappen enorm.
      Wünsche Dir für Morgen viel Spass und würde mich freuen, wenn Du hier kurz berichtest.
      Viele liebe Grüße schickt Angelica

      • Markus schreibt:

        Hallo Angelica,
        ´bin am Mittwoch die Etappe von Nassau nach Lahnstein gewandert und wollte, wie gewünscht kurz berichten. Du hast ja bis Obernhof die Strecke schon ausführlich beschrieben. Von Obernhof nach Nassau sind es ca. 7-8 km. Dabei gibt es recht anstrengende Anstiege zu meistern. Von Nassau wird dann die Lahnseite gewechselt um direkt nach oben durch den Wald Richtung Burg Nassau geführt zu werden. Diese streift man allerdings nur. Es ist aber möglich, über einen Umweg von ca. 1.5 km sie zu besichtigen. Der weitere Weg nach Bad Ems steht der vorangegangenen Strecke in nichts nach. Es gibt tolle Aussichtspunkte. Abwechslungsreiche Streckenführung durch Wald, Felder (Wiesen) und steile Anstiege (Singletrail) macht den Weg recht kurzweilig. Auf der Höhe vor Bad-Ems kommt dann wieder ein toller Aussichtspunkt, mit Gastronomie und einem Trum, den man erklimmen kann. Der Abstieg nach Bad Ems führt zum Schluß durch ein Treppenhaus eines Parkhauses. Auch nicht gerade alltäglich. Jetzt kommt leider ein meiner Meinung nach nicht so schönes Stück. Man wird komplett durch die Stadt Bad Ems geleitet, an der Lahn entlang (ca. 2 km). Ist aber zu verkraften. Dann geht es Richtung Lahnstein nur noch durch den Wald. Streckenführung würde ich als Waldautobahn bezeichnen. Breite gut ausgebaute Wege. Zum Schluß kommen aber noch 2 für mich absolute Highlights. 1. Die Aussicht in das Lahntal mit Burg Lahneck, Schloss Stolzenfels und dem Kloster Allerheiligenberg und direkt danach die Ruppertsklamm, die man leider runter statt hoch geht. Danach geht es dann auf Asphalt nach Lahnstein. Fazit: Für mich ein wirklich sehr schöner Wanderweg mit tollen Ausblicken und unterschiedlicher Streckenführung damit keine Langeweile aufkommt. Wirklich zu empfehlen. Wie die jeweilige Tagesetappe aussieht, kann sehr individuell (nach Leistungsvermögen und Lust) durch die gute Bahnanbindung gestaltet werden. ´Hoffe, der Bericht gibt einen kleinen Einblick und weckt die Lust auf Nachahmung. Viele Grüße, Markus

        • Angelica schreibt:

          Hallo Markus
          Zunächst einmal Herzlichen Dank für Deine Eindrücke und die detaillierte und interessante Schilderung. Wie Du ja selber schon feststellen konntest, gibt es nicht so viele Berichte über den Lahnwanderweg. Daher ist Dein Kommentar auch für andere Leser nützlich.
          Die Ruppertsklamm habe ich bei einer separaten Rundtour auch mal von oben nach unten gemacht, was mir eigentlich gut gefallen hat. Ich überlege grade, ob ich die von Dir beschriebene Etappe dann ggf. in Lahnstein starten sollte, was auch meinen Anfahrtsweg aus Bonn verkürzen würde… Mal sehen. Lust darauf hast Du mir damit auf jeden Fall gemacht.
          Nochmals Danke und ganz viele Grüße aus Bonn
          Angelica

  7. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    Hallo Angelica,
    seit deinem Bericht aus dem Spätsommer des vergangenen Jahres steht das Lahntal für weitere outdoor-Aktivitäten auf meiner To-Do-Liste. Nun hat es doch wieder bis zum 8. Mai 2013 gedauert, bis ich meinen Plan umsetzten konnte. Aber dann auch mit einem Doppelschlag:
    noch am Abend vor dem Feiertag habe ich deinen tollen Bericht genutzt, um mir das nach meiner Einschätzung schönste Teilstück herauszupicken: die Strecke von Laurenburg nach Obernhof. Da mir für das 10,2 KM lange Teilstück mit 390 Höhenmetern vor dem Dunkelwerden nur 2,5 Std. zur Verfügung standen, musste ich zwar richtig Gas geben, aber die Wege und die Ausblicke vom Goethepunkt, aber insbesondere auch von der Liebesley, haben mich für die damit verbundene kleine Anstrengung mehr als entschädigt. Dieses Teilstück des Lahnwanderweges erhält von mir das Prädikat „Besonders Empfehlenswert“:
    Nach einer Übernachtung in dem einfachen Hotel Zum Schiff in Laurenburg (36.- EZ mit reichhaltigem Frühstück) habe ich dann am nächsten Tag die Etappe des Lahnhöhenweges zwischen Obernhof und Nassau in Angriff genommen. Die 17.3 KM lange Strecke mit 362 Höhenmetern durch das Jammertal und das Mühlental sind einfach toll und die gelegentlich im Netz zu findende Beurteilung „schönstes Teilstück des Lahnhöhenweges“ könnte möglicherweise (ich kenne die anderen Abschnitte ja noch nicht) nicht übertrieben sein. Auch hier vergebe ich das Prädikat „Besonders Empfehlenswert“ und lege die Strecke jedem Wanderer ans Herz.
    Da es sich bei beiden Touren um Streckenwanderungen handelt, musste ich natürlich jeweils wieder zum Ausgangspunkt zurückkommen. Auch dies ist dort mit der Lahntalbahn, mit der eine Fahrt durch das Lahntal schon die Anreise wert ist, kein Problem.
    Was war das eine Woche für mich (dank deiner tollen Berichte):
    zunächst am 01.05. der Rimbachsteig im Pfälzer Wald, dann am folgenden Sonntag die 6. und 7. Etappe des Ahrsteigs und schließlich am 8./09.05 dann noch die beiden tollen Touren im Lahntal.
    Ich bin schon jetzt gespannt darauf, ob mir Ende Juni der GR 20 auf Korsika so viel zu bieten vermag.
    P.S.: GPS-Tracks von beiden Touren kann ich gerne jedem interessierten Leser zur Verfügung stellen
    So, jetzt noch einen schönen Sonntag aus Bornheim
    Jürgen

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Jürgen
      ein wenig beneide ich Dich darum, beide Etappen an einem WE in Angriff genommen zu haben. Denn als ich letztes Jahr mit Karin dort unterwegs war (an einem Samstag) hätte ich gerne eine Nacht dort verbracht und Sonntags die nächste Etappe dann auch allein gemacht. Vor allem weil herrlichstes Wetter war. Wegen fehlendem Übernachtungsequipment habe ich das leider nicht gemacht (es war ja nur eine Tagestour geplant und ich hatte nicht damit gerechnet, das mich das Lahntal so begeistert). Wird aber mal nachgeholt. Daher Danke für den Hotel-Tipp.
      Danke für Dein Feedback, Deine auch für die Leser ergänzenden Tipps, Informationen und Eindrücke zu den gemachten Touren.
      GR20 hört sich jedenfalls toll an und über mangelndes Training hier im Mittelgebirge, brauchst Du Dir sicher keine Sorgen zu machen 😉
      Viele Grüße aus Bonn schickt
      Angelica

  8. Pingback: 2 Tage Rucksacktour auf dem Lahnwanderweg | WandernBonn.de

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