Wilde und urwüchsige Pfade im Hohen Venn

Nun ist sie offiziell da: die neue Tour von Natur Aktiv Erleben „Die Wasser des Venn (II): An Hill, Getz, Esch- und Steinbach“. Diese durfte ich bereits vor 3 Wochen in Angriff nehmen und musste den Bericht bis heute zurückhalten, was wirklich nicht einfach ist, wenn man total beeindruckt von einer Tour zurückkehrt und diese Begeisterung nicht in die Welt hinaustragen kann.

Im Hohen VennMeine Wildnis-Tour im Hohen Venn lag ja nun bereits vier Monate zurück und so war die Vorfreude  auf eine weitere spannende Venn-Tour groß.
Für mich ungewohnt war allerdings, dass ich diesmal lediglich einen GPX-Track und eine schriftliche Tourbeschreibung bekam und vorab nicht auf der Webseite nach den zahlreichen weiteren Informationen suchen konnte.

Micha und sein Team waren zu dem Zeitpunkt meiner Erkundung noch kräftig mit der Aufbereitung der Tour beschäftigt. So bekam ich auch keine Bilder.  Aber als ich die Beschreibung las, versetzte mich diese bereits vorab in Verzückung. Hach… am liebsten wäre ich sofort losgelaufen. 2 Tage später war es dann so weit, das Wochenende versprach bestes Wanderwetter: viel Sonne aber noch nicht zu heiß, und ich machte mich auf den Weg ins Hohe Venn.

Der Rückreiseverkehr hielt sich an diesemTernell Samstag in Grenzen, aber es gab ein paar Baustellen und 1,5 Std. später hatte ich das Haute Fagne erreicht. Jetzt hieß es nicht mehr mit einem fröhlichen  „Hallo“ sondern dem melodischen „Bonjour“ zu grüßen, was ich im Naturparkzentrum Ternell, beim Kauf einer Wanderkarte schon mal üben konnte. So eine andere Sprache versetzt einen zusätzlich in Urlaubsstimmung.

Pfad am TernellbachUnd die knapp 22km lange Tour steuerte bereits kurz nach dem Start zum ersten Höhepunkt an. Hier ging es einen wildromantischen Pfad am Ternellbach entlang hinab. Die Sonne versetzte dieser Szenerie eine wunderschöne Lichtstimmung und immer wieder habe ich mich umgedreht um dies einzufangen.

Der Bach findet trotz der zahlreichen Steine und Äste, die im Bachbett liegen, seinen Weg. Die erste Brücke wird gequert und ich werde durch Blaubeerbüsche auf weichen und verwurzelten Pfaden, an Steinen vorbei  durch diese beeindruckende Landschaft  geführt. Zunderschwamm

Immer wieder ragen tote Bäume empor, auf denen sich der Zunderschwamm , einem Baumpilz der bis zu 30 Jahre alt werden kann, breit gemacht hat.

Bald erreiche ich den ersten Rastplatz an der Hill. Für eine Rast allerdings zu früh mache ich mich weiter auf und folge der Beschreibung – zunächst falsch und lande ein gutes Stück weit oberhalb des Weges. Also heißt es zurückkehren und sich neu zu orientieren. Keine Bange, diese Stelle ist in der Beschreibung mittlerweile geändert und nun sollte nix mehr schiefgehen.

Traumpfade im Venn

Am Totholz vorbeiNachdem ich die richtige Route gefunden habe führt der Pfad an Totholz vorbei und ist stellenweise kaum zu erkennen. Spannend irgendwie, wenn man sich den Weg dann doch suchen muss.

Bald gelange ich wieder näher an die Hill, die hier wild strömt, und fühle mich nach Kanada versetzt. Ok, Kanada mag ein bisschen übertrieben sein, aber so wild wie dies alles hier auf mich wirkt, das Totholz, der blaue Himmel, das glitzern der Sonne auf dem Wildbach… hach… Ein Wandertraum!

Wildnis pur

Liest überhaupt noch jemand mit, oder seid Ihr nach den ersten Zeilen schon auf dem Weg zur Tour? Gut, dann also weiter im Text 😉

Die Wegeführung folgt später dem Geopfaddas rote Wasser und an einer Stelle hab ich mir nicht nur nasse Schuhe geholt, nein, sie waren sogar regelrecht orange durch die oxidierten Eisenpartikel, die in diesen Quellen vorkommen und das Wasser so orange färben. Man könnte auch unten dem „grünen Kreuz“ weiter folgen, würde dann aber einen schönen Pfad verpassen.

Blick ins TalEs geht in offene Landschaft und ich kann von oben in das Tal schauen. So könnte man den Eindruck haben den höchsten Punkt erreicht zu haben. Mitnichten, denn erst später im Hochmoor wird dieser erreicht.

Nach Querung der N67 geht es  zum Getzbach. Hier wird das Wasser gestaut und eine Schaumkrone liegt obenauf. Diese entstehen durch die Abbaustoffe aus dem Torf und sind natürlichen Ursprungs. Eine kleine Brücke über dem „Mini-Staudamm“ wird gequert und auf Wiesenwegen geht es durch lichtdurchflutete Waldabschnitte.

Wieder über Wurzelpfade, hoch über demSchwefelflechte Getzbach, dann wieder nah daran vorbei. Vorbei an schräg herausragende Gesteinsschichten, die mit gelben leuchtenden Schwefelflechten benetzt sind.

Der Pfad wird zum Weg, aber so kann ich die Sonne genießen und erreiche nach 7km den ersten Punkt, der für eine Abkürzung der Tour in Frage käme.

Wieder im WaldZunächst durch Tannenwald führt ein steiniger Pfad hinauf in die Venn-Landschaft. Oben muss ich den weiterführenden Pfad am Bach erst suchen, da er fast zugewachsen scheint.

Das Hochmoor ist erreichtDieser führt am Hochmoor vorbei und als ich an dem Punkt ankomme, der mich bald über die Venn-Stege quer über das Moor führen wird, treffe ich auf ein Ehepaar, das eine Wanderkarte in der Hand hält. Trotz dieser wissen sie leider nicht mehr wo sie sich befinden und wirken ratlos. Ich helfe kurz bei der Orientierung, wünsche viel Spaß und bald begleitet mich nur noch das typische Holzgeklapper auf dem schmalen Steig.

Vennsteg

Die weite Landschaft des Kutenhart ist offen und sorgt für Weitblicke. Für Abwechslung sorgen ein paar Birken, die den Holzsteig säumenPfad zwischen den Birken und ein bisschen Schatten spenden. Am Ende angekommen wartet ein Rastplatz auf mich. Als ich diesen ansteuere schlägt es einen Fuchs in die Flucht. Aber auch ich mache hier nicht Halt, da der Platz im Schatten liegt und ich ein wenig Sonne tanken will.

Der Boden ist trocken, also lasse ich mich hier nieder und genieße das wunderschöne Wetter. Eine Gruppe – vermutlich Belgier – kommt kurz bevor ich mich wieder auf den Weg machen will und alle werden wieder mit diesem melodischen „Bonjour“ gegrüßt. Urlaubsstimmung pur 🙂

hohes weiches GrasWeiter geht es am Waldrand entlang um später am Eschbach entlang zu gehen. Der Pfad ist zum Teil kaum zu erkennen, da das Gras und der Farn zum Teil hüfthoch wachsen. Doch auch in kurzen Hosen kein Problem, da das Gras ganz weich ist und man sich der Natur so noch näher fühlt. Ein herrliches Naturerlebnis.

Dann wird der Eschbach breiter und ich stelle fest, dass ich auf der falschen Seite unterwegs bin. Ach Mädel… wer lesen kann ist schon im Vorteil 😉 Stand doch in der Beschreibung was von „wandern auf seiner linken Seite abwärts“. So suche ich mir eine geeignete Stelle und die Steine helfen mir auf die richtige Seite.

zwischen den Heidelbeerbüschen

Abenteuerlich und mit einem gefühlten „querfeldein“ geht es weiter. Als die Landschaft wechselt, weisen wieder HeidelbeerbüschFleissige Ameisene den Weg. Viele Wanderer habe ich bisher nicht getroffen, doch auf einmal stehe ich vor einer Armee! Waldameisen queren den Wurzelpfad und sind fleißig und eifrig unterwegs.

Wieder geht es durch urwüchsige und wildromantische Landschaft und auf schmalem Pfad am Eschbach vorbei. goldgelbe Koralle - Ziegenbart

Dann entdecke ich einige Pilze, die mir bekannt vorkommen: der Klebrige Hörnling, versteckt zwischen den Blaubeeren, erweckt meine Aufmerksamkeit und ich schieße ein paar Fotos.

Die Sonne hüllt den Eschbach in ein orange-rot-leuchtendes Glitzermeer. Verzaubert und unwirklich sieht das aus.

Nach der Querung einer kleinen Straße stelle ich fest, dass ich einen Zettel mit der Wegbeschreibung verloren habe. Prima, genau das Blatt, das mir den weiteren Wegeverlauf erklärt. Gut das ich mich vorher so eingehend mit der Tourbeschreibung beschäftigt und die Karte studiert habe. Am Reinartzhof

So versetzt mich die später folgende Asphalt- und Schotterpassage nicht in Erstaunen und bereits kurz darauf habe ich den Reinartzhof erreicht. Aber Kaffee oder Kuchen gibt es hier nicht. Handelt es sich hier mittlerweile lediglich um einen Rastplatz mit Kapelle, der von den Pfadfindern Raeren betreut wird und an die alte Siedlung erinnert.

Das Kutenhart VennWieder durchstreife ich auf schmalen Graspfaden, zum Teil mit Stegen durchsetzt, das Kutenhart-Venn. Weite Landschaft, moosbesetzte Holzstege, Heidekraut und Birkenpfade sorgen für Abwechslung.

Nach knapp 20km habe ich eine Stelle erreicht, die ich auf dem Hinweg hinaufgekommen bin. Felsiger Pfad hinaufNun geht es auf steinigen und verwurzelten Pfaden durch den Hochwald hinab um über eine etwas wackelige Brücke den Getzbach zu queren. Steile Felspfade führen mich hinauf und erinnern an die Alpen.

Ich entdecke 2 Fliegenpilze am Wegesrand und folge dem weiteren Wegeverlauf über weitere Holzstege und Wurzelpfade. Das letzte Stück der Tour genieße ich mit der späten Nachmittagssonne, die dem Wald wieder eine traumhafte Lichtstimmung versetzt. Nach 7 Stunden erreiche ich glücklich & völlig verzaubert meinen Wagen.

Meine Meinung zur Tour:

VennstegeWild, romantisch, abenteuerlich, abwechslungsreich, zauberhaft, herrlich, phantastisch… mehr fällt mir erst mal nicht ein. Reicht doch, oder? Und so viele schöne Pfade, die einen immer wieder an den wild plätschernden Bächen entlang führen. Aber nicht nur unten nebenher. Nein, die Wegeführung schickt einen immer wieder hoch und runter und bietet so spannende Ein- und Ausblicke.

Die zum Teil schnurgrade Wegeführung über das Hochmoor sorgt durch die wechselnde Wegebeschaffenheit über Pfade oder die Stege für Abwechslung.

Wanderglück im Hohen VennÜberhaupt kann man den Begriff „Langeweile“ bei der Tour aus seinem Wortschatz streichen. Immer wieder gibt es was zu entdecken und die doch weite Anfahrt wird durch eine Traumtour belohnt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Team von Natur Aktiv Erleben, das mir die Tour bereits vorab zur Verfügung gestellt und bei mir so für weiteres Wanderglück gesorgt hat.

Hier geht es zu den Daten und der Wegbeschreibung der Tour Nr. 82: „Die Wasser des Venn (II): An Hill, Getz, Esch- und Steinbach“

Tipps zur Tour

Auch wenn ich vorab nicht die komplette Seite gesehen habe und mich lediglich auf die GPS-Daten und die ausführliche Wegebeschreibung verlassen habe, würde ich den Kauf der Wanderkarte  „Hohes Venn“ im MaßstabWanderkarte Hohes Venn 1:25.000 empfehlen. Für 7,00 EUR ist diese im Naturparkzentrum Ternell zu erhalten und bietet auch für weitere Venn-Touren eine zusätzliche Orientierung.
(nachträglich ergänzt: Hier ein Link mit der Möglichkeit die Karte vorab online zu bestellen: Eupen Tourismus – Danke an Rainer Motte für den Link)

Hier sind alle Wegekennzeichen, die in der NAE Tourbeschreibung angegeben sind, eingezeichnet und bieten zahlreiche Möglichkeiten für weitere Touren.

Anhand der Beschreibung „Streckenabschnitte der Tour“ und mit Wanderkarte ist die vorgestellte Tour sogar ohne GPS zu gehen.

Da es im Venn meist ein wenig kühler als hier ist, bietet sich die Tour auch an sonnenreichen Tagen an, wenn am Rhein alles vor Hitze stöhnt. Morgens ist es daher recht frisch und ein Pulli oder Fleece kann nicht schaden.

Die zum Teil sehr zugewachsenen Pfade lassen sich durchaus in kurzen Hosen bewältigen. Wer empfindlich ist, sollte eher lange oder Zip-Off-Hose tragen. Wanderstöcke können hilfreich sein, um die Tiefe an Seichtstellen zu prüfen.

Noch ein paar Eindrücke

Blick zurück – Am Hill führen schmale Pfade am Wasser vorbei
Blick zurück - Am Hill

und wieder hinauf
und wieder hinauf

im offenen Gelände bietet sich später nach links der Blick ins Tal
im offenen Gelände bietet sich der Blick ins Tal

Graspfade im Wald
Graspfade

Blüten am Wegesrand
Blüten am Wegesrand

im Kutenhart Venn
im Kutenhart Venn

immer wieder Pfade
immer wieder Pfade

rotes Wasser im Sonnenlicht
rotes Wasser im Sonnenlicht

Heidelbeeren begleiten mich
Heidelbeeren begleiten mich

Pfade, soweit das Auge reicht
Pfade, soweit das Auge reicht

VennSteg-Impressionen
VennSteg-Impressionen

Danke fürs lesen & schauen 🙂
Blüte

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Über Angelica Hocke

Wandern | Bloggen | Outdoor | Reisen | In meinem Blog gibt es Berichte zu Touren mit und ohne GPS, Tipps zu Equipment, Tourenplanung, News und allem rund ums Wandern in NRW & Rheinland-Pfalz ebenso Reiseberichte zu den schönsten Wanderregionen. Du findest mich auch auf Facebook, Google+ und bei Twitter
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45 Antworten zu Wilde und urwüchsige Pfade im Hohen Venn

  1. Johann Nilkens schreibt:

    Guten morgen Angelica!
    Ich bin im letzten Jahr ebenfalls um diese Jahreszeit im hohen Venn auf der belgische Seite unterwegs gewesen. Ich kann deine Eindrücke nur in vollem Umfang bestätigen. Ich war fasziniert von wechselnden Landschafteindrücken. Danke für den Bericht und deine Bilder, wie immer wunderbar.

    Liebe Grüße
    Hans aus Krefeld

  2. Tobias schreibt:

    Hi Angelica,

    ich wollte mir die Karte „Hohes Venn“ auf der HP des Naturparkszentrums Ternell bestellen, finde sie aber da nicht. Gibts die noch woanders zu kaufen? Aus welchem Verlag ist die denn?

    Ich habe noch ne andere Frage. Wenn du im Ausland mit GPS gehst, bist du dann die ganze Zeit mit Roaming online oder lädtst du dir vorher die Kartenausschnitte runter?

    Lg
    Tobias

    • Angelica schreibt:

      Hallo Tobias
      Hmm.. Hab im Web so jetzt auch nix gefunden. Die Nummer ist 9789059345645 und Herausgeber Institut Geographique National. Nennt sich Hautes Fagne, Hohes Venn, Hoge Venen Wanderkarte 1:25.000. Vor Ort (Ternell) wirst Du sie während der Öffnungszeiten auf jeden Fall bekommen.

      Wenn ich im Ausland unterwegs bin, lade ich mir vorab den Kartenausschnitt runter. Dann kann ich beim iPhone das Roaming deaktivieren und die mobilen Daten ebenfalls. Das GPS funktioniert auch dann einwandfrei und zeichnet die Strecke auf und zeigt mir genau an, wo ich mich grade befinde.

      Hoffe, die Informationen helfen erstmal weiter. Viele Grüße Angelica

      • Viviane schreibt:

        Hallo Angelica,
        vielen Dank für deinen Bericht zu dieser Tour, die ich eigentlich von NAE hatte. Dein Bericht hat uns gaaaanz viiiiel Vorfreude gemacht, die sich dann gestern, als wir gelaufen sind, bestätigt hat.
        Zur Karte: Ich wollte die am Samstag noch in Köln besorgen – da hat man mir gesagt, dass sie beim Verlag vergriffen ist, weil sie neu aufgelegt wird. Soll noch diesen Herbst neu erscheinen. In der Touri-Info in Monschau (wo wir Sonntag waren) haben wir sie aber noch bekommen.

        • Angelica schreibt:

          Hallo Viviane
          Danke für den Kommentar und die Informationen zu der Karte.
          Ob NAE schuld ist, das die nun vergriffen sind? :mrgreen:
          Viele Grüße – Angelica

    • Rainer Motte schreibt:

      Schaut mal hier: http://www.eupen.be/Tourimus—Freizeit/Wandern,-Radtouren—Geocaching.aspx Wenn das die richtige Karte ist, kann man sie im Online-Shop der Stadt Eupen bestellen. Super-Tour übrigens. Muß ich mir dringend mal vormerken! Man hat viel zu wenig Zeit, die ganzen schönen Wanderwege zu gehen ;-(

  3. Martina Barth schreibt:

    Wunderschön! Abgesehen von der Länge, ist die Tour auch für Anfänger (also normale Wald-, Feld- und Wiesenläufer)geeignet?
    LG aus Aachen Martina

    • Angelica schreibt:

      Hallo Martina
      Die Strecke würde ich als mittelschwer einstufen. Trittsicher sollte man jedenfalls sein, da es sehr oft über verwurzelte und steinige Pfade geht. Die Einschätzung Anfänger oder Fortgeschrittene find ich jetzt schwer, da ich nicht wweiß, was Du sonst für Touren machst. Eine gewisse Grundkondition sollte man jedoch schon mitbringen.
      Viele Grüße Angelica

      • Martina Barth schreibt:

        Hallo Angelica, gestern, fast 1,5 Jahre nach meiner Frage, ob die Tour auch „Anfänger“ geeignet ist, haben wir uns getraut, allerdings nur in abgekürzter Version, aber bei wunderschönen Wetter – ein Traum! Gekürzt haben wir die Tour am Kutenhaart, wir haben das Stück am Eschbach und Reinatzhof ausgelassen, da wir auch erst um 10. 30 Uhr gestartet sind …nur den frühe Vogel schafft die ganze Tour! Aber wunderschön und bald, bald laufen wir die komplette Tour! Die Zeit vergeht wie im Fluge bei dieser abwechslungsreichen Wanderung! Danke nochmal für Deine tollen Vorschläge, immer wieder eine große Inspiration! LG aus Aachen Martina

        • Angelica Hocke schreibt:

          Hallo Martina
          schön, das es endlich geklappt hat 🙂
          Nehmt Euch die ganze Runde einfach im Sommer vor. Dann habt Ihr auch ausreichend Zeit für Genusspausen.
          Dank Dir ganz herzlich für Dein Feedback und viele liebe Grüße nach Aachen
          Angelica

  4. Ursula Peters schreibt:

    Bonjour, Madame, (die Belgier schieben immer noch die Anrede dahinter – je nach Einschätzung Mademoiselle oder eben Madame, ansonsten Messieurs – dames; wir finden das sehr charmant!)
    Also: absolut appetitanregend, Deine Beschreibung und die Fotos. Machen wir garantiert im Herbst, wenn alles bunt ist. Für kommenden Sonntag steht das blühende Heidekraut auf dem Programm, deswegen werden wir unsere Achten auf den Moorlandschaften drehen.

  5. Angelica schreibt:

    @Ursula und Johann
    Herzlichen Dank für Euren Kommentar und das Lob 🙂
    Wünsche Euch ein wunderschönes Wochenende und schicke ganz liebe Grüße
    Angelica

  6. bergkraxler7 schreibt:

    eine schöne Tour. Was für Touren du immer findest. Ein schönes Wochenende hoffentlich ohne Regen wie bei uns. lg Bernd

  7. guidowke schreibt:

    Wirklich eine schöne Tourbeschreibung; wollte nur kurz hinzufügen, dass auch der Eifelsteig (Etappe 2 von Roetgen nach Monschau) am Reinartzhof vorbeiführt (hab die Kapelle auf Deinem Bild erkannt). Liebe Grüße aus Belgien.

    • Angelica schreibt:

      Stimmt, jetzt fällt mir ein, das das Ehepaar, mit Karte und ohne Orientierung, noch erwähnt hat, das sie vom Eifelsteig kommen. Hab grad mal auf der Karte geschaut. Das ist jedoch nur das kurze Stück am Reinartzhof vorbei. Der Eifelsteig biegt danach noch vor dem KutenhartVenn in den Wald ab. Danke für den Hinweis und das Lob zum Artikel und viele Grüße

  8. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    So, bin nach meinem Dolomiten-/Pitztalurlaub mit 9 Touren (Rosengarten, Latemar, Sella, Puez, Pitztal) wieder im Lande und sehe, dass du in den vergangenen Wochen sehr aktiv warst. Zu einigen Beiträgen werde ich mich auch noch zu Wort melden. Dein Bericht über die neue Tour von Natur Aktiv Erleben und die Beschreibung dort haben meine Pläne für die ersten Touren nach meinem Urlaub wieder einmal durcheinandergworfen. Mir ist – trotz gerade beendetem Dolomiten und Pitzalurlaub – beim Lesen der Berichte und Ansehen der Bilder das Wasser so sehr im Mund zusanmmengelaufen, dass ich mich bereits am morgigen Sonntag auf den Weg zu dieser neuen Tour machen werde, jetzt auch unterstützt mit einem soeben erworbenen GPS (Garmin GPSmap 62s). Weitere geplante Touren im Ahr- (P.S: gibt es mittlerweile nähere Infos zur Wegeführung des Ahrsteigs?) und Siegtal müssen dann erst einmal noch etwas warten.

    An diesem sonnigen Samstagmorgen viele Grüße aus Bornheim Jürgen

    • Angelica schreibt:

      Hallo Jürgen
      wow, wenn das nicht mal ein tolles Kompliment für die neue Tour von NAE ist, dann weiß ich es auch nicht.
      Ich war heute auf der TourNatur (Bericht ist ja schon online) und hab den Kommentar zwischendurch freigeschaltet, hatte aber noch keine Zeit in Ruhe zu antworten.
      Ich wünsche Dir ganz viel Spaß Morgen im Hohen Venn und tolle Eindrücke.
      Viele Grüße an diesem späten Samstagabend zurück von Angelica

      • Jürgen aus Bornheim schreibt:

        bin gerade aus Belgien zurückgekommen; zu dieser Tour kann man nur eins sagen:
        ABSOLUTE SPITZE !!!! 5 STERNE !!!! BESONDERS EMPFEHLENSWERT !!!!!
        (aber m.E. nichts für Spaziergänger)
        Viele Grüße aus Bornheim von Jürgen

        • Angelica schreibt:

          Hallo Jürgen
          Danke für Dein Feedback. Darüber wird sich das Team von Natur Aktiv Erleben freuen. Denn die haben viele Jahre der Planung in die Tour gesteckt. Ich gebe es weiter.
          Mich freut natürlich besonders, das Du einen wunderschönen Tag hattest und beneide Dich sogar ein bisschen 😉
          Herzliche Grüße aus Bonn Angelica

  9. Thomas schreibt:

    Hallo Angelica

    Weißt du ob die Wege und Pfade nach dem Brand von April 2011 begehbar sind.
    Hier der Link mit Karte: http://www.hautesfagnes.be/docs/Carte%20Acces%20novembre%202011%20de.pdf

    Vielleicht weißt du etwas. Habe schon im Netz gesucht aber nicht wirklich was gefunden.
    Danke.

    Gruss Thomas

    • Angelica schreibt:

      Hallo Thomas
      nein, dazu kann ich Dir leider keinen aktuellen Stand liefern.
      Ist ja auch nicht in dem Gebiet dieser Tour, wo gestern noch einer meiner Leser unterwegs war, sondern eher Richtung Baraque Michel.
      Am besten im Naturparkzentrum Botrange, Telefon: 0032 (0) 80 44 03 00 anrufen und sich dort telefonisch erkundigen.
      Viele Grüße Angelica

  10. Pingback: Pleiten, Pech & Wanderpannen | WandernBonn

  11. guidowke schreibt:

    Hallo Angelica, hatte ich doch glatt vergessen, dass Du erst neulich über diese Tour berichtet hast; ich bin vorgestern zwar nicht genau dieselbe Strecke gegangen, weil an der Wesertalsperre in Eupen gestartet und angekommen, aber beide Touren ähneln sich doch sehr. Lustig (im nachhinein) fand ich, dass auch Du auf der falschen Seite des Eschbaches runtergegangen bist – selber ohne GPS unterwegs, hatte ich hier einen kleinen Angstanfall, dass wir uns auf diesem ‚Wildschweinpfad‘ hoffnungslos verlaufen hatten… Eine Frage: bist Du, wie beschrieben, den Eschbach bis zum Steinbach runtergegangen? Oder den asphaltierten Fahrradweg nach rechts gegangen? – Und noch ne Frage: ist die Abzweigung von der Hill zur N67 leicht zu finden? – Ich möchte alle von Dir benutzten Adjektive um diese Tour zu beschreiben, nur unterschreiben. Einfach herrlich! 😉 – Übrigens in diesem Teil Belgiens wird Deutsch als Muttersprache gesprochen und Eupen ist die Hauptstadt der DG (Deutschsprachigen Gemeinschaft) in Belgien; allerdings lernt jeder auch Französisch in der Schule, da es keine deutschsprachigen Hochschulen und Unis gibt (viele studieren weiter in Aachen), daher das nette ‚bonjour‘ überall 😉 LG, Guido

    • Angelica schreibt:

      Hallo Guido
      Bin noch gar nicht dazu gekommen, Deinen Bericht zu lesen, was ich grade nachgeholt habe.
      Stimmt, da gab es einige Abschnitte, die ähnlich sind.
      Vom Eschbach bin ich bis zum Steinbach und dann rechts zum Reinartzhof.
      Der Abzweig zur N67 ist gut zu finden, soweit ich mich erinnere.
      Das Stück unten an der Hill ist auch einfach nur wild und schön. Das solltest Du unbedingt nachholen.
      Dank Dir für die Erklärung, warum die meisten mit dem melodischen „Bonjour“ grüßen.
      Ganz liebe Grüße schickt Angelica

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  16. René schreibt:

    Die Tour kombiniert einige meiner Lieblingsteile des Hohen Venns als Wanderung zusammen. Ich kenne diese Gegend gut und kann sie auch nur empfehlen. Sehr schöne Beschreibung.

    Liebe Grüße
    René

  17. Pingback: Wieder unterwegs im Hohen Venn | WandernBonn.de

  18. Ingrid schreibt:

    Ein toller Bericht mit fantastischen Fotos. Ich habe das Venn erst jetzt kennengelernt und bin begeistert.

  19. supergroti schreibt:

    Wir sind endlich am gestrigen sonnigen Samstag diese Tour gelaufen und meine Frau und ich sind immer noch total begeistert. Viele Deiner schönen Fotos konnten wir gestern nun live erleben. Diese Tour ist eine der schönsten die wir bisher gewandert sind!

    • Angelica Hocke schreibt:

      Danke für Dein tolles Feedback. 🙂
      Da geht es Euch, wie mir. Auch für mich ist diese Wanderung – auch wenn ich gestern wieder im Venn unterwegs war und die Tour auch klasse war – eine der schönsten Wanderungen, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Wenn es von Bonn nicht ganz so weit (immerhin 1,5 Std Fahrzeit) entfernt wäre, würde ich mich vermutlich noch öfter dort austoben 😉

  20. Jürgen schreibt:

    Hallo Angelica, wir Weinwanderer (den haben wir IMMER dabei) aus K.-Rodenkirchen haben die Tour am vergangenen Mittwoch gemacht. Deine Beschreibung ist nicht zu toppen. Genau so ist es.
    Tröste Dich, auch wir sind zuerst rechts vom Eschbach gegangen, was doch beschwerlich war.
    In den Täler von Hill und Getzbach hat es fürchterlich geschüttet. Wir waren trotz Regenjacken nass bis auf die Haut. Trotzdem: diese beiden Täler sind an Schönheit nicht zu übertreffen, allenfalls von der Hoegne.
    Mit besten Grüßen aus Köln, Jürgen

  21. Steffi schreibt:

    Habe grade bei dir diese tolle Tour entdeckt, direkt meinen Göttergatten zu „Bildergucken“ gerufen und würde am liebsten direkt los. Da viel mir etwas ein: Stellenweise dürfen in das Hohe Venn ja keine Hunde mitgenommen werden. Weist du zufällig ob die Tour die du gemacht hast auch mit so einem ärgerlichen Verbot aufwartet? Der Mauseköterchen soll ja auf jeden Fall mit 😉

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Steffi
      Da ich selber nicht mit Hund unterwegs bin, kann ich Dir die Frage leider nicht beantworten. Aber im Haus Ternell können die Euch sicher Auskunft geben. Einfach vorher da anrufen.
      Viele Spass und liebe Grüße
      Angelica

    • Wandern-mit-Kids schreibt:

      Moin, Moin!
      Ich bin eine gekürzte Variante dieser Tour am vergangenen Dienstag im Schnee gelaufen – war echt ein Traum auch ohne Sonne!
      http://wp.me/p4DU5j-6n

      Hunde dürfen soweit ich weiß mit, müssen aber an der Leine geführt werden.
      Freue mich schon auf den nächsten Bericht von Dir… 🙂
      Oliver

  22. Pingback: 10.10.2014 Die Wasser des Venn (II) short version | mwhikingtrail

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