Manderscheider Burgenstieg

Bei der Erkundung der neuen Vulkaneifel-Pfade habe ich Samstag ja bereits von dem Grafschaft-Pfad in Manderscheid berichtet. Und da der Manderscheider Burgenstieg fast dort beginnt, wo der andere endet, habe ich den 6km Rundweg nach einer gemütlichen Kaffeepause bei schönstem Sonnenschein direkt angeschlossen.

Vom Parkplatz Burgenblick geht es direkt einen schmalen und steilen Pfad hinab zur Niederburg, die ich bei der Tour von allen Seiten betrachten kann. Die Niederburg Manderscheid ist seit 1899 im Besitz des Eifelvereins, der die Burg für seinerzeit für 1265 Mark erworben und die kostspieligen Erhaltungsarbeiten übernommen hat. Und auch heute grüßt der Verein auf einem Plakat straßenseitig der Burg mit einem freundlichen „Frisch auf“ und die Burg wird von Fahnen des Vereins geschmückt.

Aber erst einmal geht es hinauf zur Burg. Durch das Tor komme ich nicht weiter, dazu hätte ich den Straßenseitigen Eingang nutzen müssen. So hätte ich auch einen Blick in die Burg werfen können. Dann wäre zwar ein Eintritt von grade einmal 2,00 EUR fällig gewesen, was mich jedoch nicht abgeschreckt hätte.
Wer dort Kaffee & Kuchen genießt, muss nicht einmal Eintritt zahlen. Na, wenn ich das mal früher gewusst hätte, dann hätte ich meine Kaffeepause hier gemacht. Was soll´s. Wird ja nicht mein letzter Besuch in Manderscheid gewesen sein. Also, mein Tipp: Kaffeepause mit Burgbesichtigung verbinden 😉

Aber erst mal geht es weiter und ich gelange an einer Brücke über die hier mit viel Kraft strömende Lieser. Der Weg führt über eine große Wiese, die im Sommer für das Historische Burgenfest auf der Niederburg genutzt wird. Davon zeugen auch die Naturholzbänke, die in den Hang eingelassen sind und an denen der Pfad vorbeiführt. Aber vorher kann ich die Niederburg nochmal aus östlicher Richtung und sozusagen von ganz unten betrachten. So erkenne ich auch, dass die ganze Burg auf einem riesigen Fels liegt.

Der Pfad führt über schmale und zerklüftete Felspfade hinauf zur Oberburg. Zwischendurch habe ich wieder schöne Blicke auf die Niederburg und genieße die Sonne am heutigen Tag. Wenn man diesen Pfad in Ruhe genießt ist der Anstieg auch nicht zu schweißtreibend. Hetzt mich ja keiner und es ist herrlich still hier grad im Moment. Ich folge dem Pfad weiter und nachdem ich unterhalb der Oberburg vorbeigeführt werde, geht es erst mal wieder hinab. Wieder muss ich die Lieser queren, die hier in Schleifen durch das Tal zieht. Dafür steht eine – wie mir scheint – neue und wirklich stabil aussehende Brücke bereit.

Nun folgen schmale Pfade stetig bergauf und nach einigen Kehren durch das Kerbtal erreiche ich nach ungefähr 3km den fast höchsten Punkt der Tour, den Eifelblick Belvedere. Zu Belvedere hab ich zunächst außer, dass das italienische „bel vedere“ = „Schöne Aussicht“ heißt, im Web Ad hoc nichts gefunden. Aber dann fand ich doch noch was; und zwar, das die Steinsäule die dort steht von einer römischen Villa auf dem Mosenberg stammt. Tja, und diese „bel vedere“ hat man wahrlich hier.

Anbei mal ein Panoramabild (unbedingt in Groß klicken) welches den Ausblick auf die beiden Burgen und Manderscheid zeigt. Das Gebäude, welches ungefähr mittig im Bild liegt und dessen frisch gestrichener roter Gebäudesockel ein wenig hinaus sticht, ist übrigens Haus Burgblick, an dem ich später auf der Tour noch vorbeikommen werde. Die Blickrichtung geht ungefähr in Richtung Bitburg, nur mal so zur groben Orientierung 😉

Ausblick vom Belvedere

Ausblick vom Belvedere – groß klicken

Nachdem ich diesen schönen Weitblick ausreichend genossen habe, geht es noch ein Stück hinauf und dann auch wieder bergab. Hier weisen schon die ersten Schilder auf den Eifelsteig und das Liesertal hin. Der Weg wechselt durch verschiedene Waldabschnitte und ich komme an der Wolfshütte vorbei, die ein paar Wanderer grade für eine Rast nutzen.

Von Ginster gesäumt führt der Weg  weiter hinab, es folgen Pfade und ich komme an einem zwar kleinen, aber dafür munter plätschernden Wasserfall vorbei um kurz danach ein drittes Mal die Lieser zu queren.

Ein kurzer Anstieg folgt direkt nach der Brücke und hier ähnelt der Pfad vom „Stil“ dem Lieserpfad,  auf den ich kurz danach treffe. Dem folge ich noch einen knappen Kilometer.

Bevor ich in den Ort und an dem vorgenanntem Hotel vorbeikomme, gibt es einen weiteren, mit einer Bank gesäumten Ausblick auf die Oberburg.

Ich quere den Ort und gegenüber vom Rathaus gönne ich mir ein leckeres Eis „auf die Faust“ (natürlich nicht direkt darauf, sondern umhüllt von einer knusprigen Waffel) in dem dortigen Wein- Café.

So komme ich nach knapp 2 Stunden entspannt und voller Eindrücke wieder am Auto an, um die Heimreise anzutreten. ________________________________________________________

Mein Fazit zu der Tour:

Das ist mal wieder so ein Weg, wo man am Ende sagt: „Wie? Schon da? Ach Menno“.
Und das, obwohl ich vorab ja bereits die andere Tour gemacht hab. Mir hat der 6km lange Rundweg super gefallen, weil er reich an Pfaden und schönen Ausblicken auf die Burgen ist. Auch wenn die Tour einige Anstiege hat, würde ich sie nicht als schwer einstufen. Darüber hinaus ist sie sehr abwechslungsreich und beinhaltet viel Wasser in Form von Flussquerungen und kleinen Wasserfällen. Einfach eine runde Sache 🙂

Übersicht der Vulkaneifel-Pfade und Lieserpfad

Übersicht der beiden Vulkaneifel-Pfade und der Lieserpfad (klicken zum vergrößern)

Sicher ist es von Bonn für nur diese eine Tour allein zu weit weg, also am besten kombinieren. Wer jedoch mal für 2 oder 3 Tage vor Ort ist, kann diesen kurzen Rundweg als Einstieg am Freitag oder Samstag wählen und dann in aller Seelenruhe die Burgen besichtigen und am nächsten Tag den Grafschaft-Pfad oder eine der andere Touren machen. (Siehe Übersicht hier links, welche die beiden Rundwege und den oberen und unteren Lieserpfad zeigt)

Manderscheid hat noch so einiges zu bieten. Wenn man auf diesem Link der Webseite guckt, wird einem gar schwindelig vor lauter Wander-Angeboten. Dafür reichen dann auch 2 Tage nicht aus.

Hier nochmal die Übersichtsseite der Vulkaneifel-Pfade.

In unmittelbarer Nähe liegt auch der Vulka-Maar-Pfad (mit 26,7 km Länge) und etwas entfernter der 2-Bäche-Pfad  (14 km lang).

Hier noch ein paar Eindrücke meiner Wanderung

Die Niederburg bereits kurz nach Tourstart im Blick

Beeindruckender Blick von der Lieser auf beide Burgen

schmale Pfade führen in Kehren hinab

Der Strom der Lieser

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gut ausgeschildert

Belvedere mit Blick in die Eifel und auf Manderscheid

Aussichtspunkt Belvedere von der anderen Seite

ein drittes mal geht es über die Lieser

das letzte Stück geht es über den Lieserpfad

ein letztes mal die Aussicht auf die Oberburg bevor es nach Manderscheid geht

Das Rathaus in Manderscheid

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Über Angelica Hocke

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19 Antworten zu Manderscheider Burgenstieg

  1. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    Hallo Angelica,

    was soll ich sagen; wieder mal ein toller Appetitanreger von dir, den ich mir auch noch vom Schreibtisch „antun muss“. Manderscheid ist dank deiner tollen beiden Berichte ganz sicherlich jetzt auch auf meiner Agenda für die Nach-Rheinsteig-Zeit, die ja bald (Mitte Juni) beginnen wird. Am Samstag steht für mich erst einmal die sog. „Königsetappe“ an.
    Viele Grüße aus der Mainmetropole
    Jürgen aus Bornheim

    • Angelica schreibt:

      Hallo Jürgen
      Dankeschön 🙂
      Dann wünsche ich Dir am Samstag eine „königliche Tour“ mit tollen Eindrücken. Hab ganz viel Spaß.
      Herzliche Grüße aus Bonn schickt Angelica

  2. bergkraxler7 schreibt:

    Angelica da hättest du die Tour ja zweimal gehen können. 🙂 schönen Abend lg Bernd
    PS. deine Berichte sind immer super.

  3. MarkusSU schreibt:

    @Datenonkel 😮 Du müßtest also morgens um 6uhr von Daun los gehen dann sollte man etwa gegen 11uhr in Manderscheid sein, wenn man dann mittag isst also 1 std gerechnet, ginge man gegen 12uhr von dort los, man würde dann in der Tat etwa gegen 18 Uhr vielleicht etwas später in Wittlich sein.

    Das würde ich sogar versuchen wollen, allerdings nur wenn ich mich vorher ein wenig ausruhen kann bzw müsste ich den Samstag, denke das ist der beste Tag frei bekommen. Das sollte eigentlich gehen wenn es nicht vor dem 11.6 sein sollte, da ich bis dahin in Urlaub bin.

    Ja das ist super, es ist sehr lange Hell, und es macht dann auch nichts wenn man sich 1-.2std verspäten sollte.

    Die Idee gefällt mir nur meine Freundin brauche ich da nicht zu fragen LOL, mit ihrer Hüfte kann man das nicht machen, mit meinem Knie hat sich das deutlich gebessert! Lag evtl auch an der Kälte im Winter, wo wir auch oft Wandern waren.

    @Angelica, danke für die wieder mal herrlichen eindrücke! Ja da sagst du was, da braucht es wirklich 2 Touren zu, und es kommt auch auf die Temperaturen an! Bei über 25°C kann man sowas vergessen, da schwitze ich nur nur und man wird schneller müde.

    Du hattest ja sicherlich meine Bilder in Facebook gesehen, von unserer Wanderung durch den Ruppersklamm?
    https://www.facebook.com/media/set/?set=a.3826336907840.2162257.1560304443&type=3
    Da war es auch schon viel zu Warm gewesen mit knapp 30°C etwa

    Grüße Markus

    PS: wir sind am überlegen wo es uns als nächstes hin zieht! Ich denke die Orchideen sollten langsam soweit sein, oberhalb von Bodendorf im Ahrtal. denke denen werden wir mal einen Besuch abstatten

  4. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    Hallo Angelica,
    obwohl ich mich zu deinem Bericht vom Burgensteig bereits mit einem „Kommentar“ gemeldet habe, möchte ich dies jetzt ein weiteres Mal machen: du hast in deiner Beschreibung des Burgensteigs nicht übertrieben! Angeregt durch deine tollen beiden Tipps zu Manderscheid, habe ich diese Gegend auf die vorderste Stelle meiner Prioritätenliste meiner Nach-Rheinsteig-Zeit gesetzt. Am vergangenen Mittwoch (vor dem Feiertag Fronleichnam) bin ich abends nach der Anreise zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr zunächst den Burgensteig gegangen. Ich war die gesamten 2 Stunden mit dem Steig allein und ich habe diese Strecke mit einigen kleinen Erweiterungen (kleine Felsenkraxeleien) sehr genossen: Einfach genial dieser durchgehende Pfadcharakter mit den immer wiederkehrenden tollen Aussichten auf die beiden Burgen und Manderscheid.
    Ich habe dann in Manderscheid übernachtet und bin am Feiertag (Fronleichnam) den Lieserpfad bis zur Pleinermühle (18 km) und dann die Zuwegung nach Minderlittgen (3 km, dort fährt die Buslinie 300 im zweistündigen Rhythmus zum Ausgangspunkt in Manderscheid) gegangen (Start um 08.15 Uhr in Manderscheid, Ankunft an der Pleiner Mühle um 13.45 Uhr, Abfahrt mit dem Bus in Minderlittgen um 16.17 Uhr). Was ich auf den ersten 14 km des Lieserpfades, der ja teilweise identisch ist mit dem von dir beschriebenen Grafschaft-Pfad, gesehen habe, habe ich hier in der Gegend nicht mehr für möglich gehalten. Ich liebe dieser Abgeschiedenheit und derart tolle Waldpfade (gibt es davon mehr in Deutschland ?). Überrascht hat mich auch, wie wenig auf dieser – doch wohl attraktivsten – Etappe des Lieserpfades los war. Wenn ich einmal die Nähe der Pleiner Mühle unberücksichtigt lasse, so habe ich auf der gesamten Strecke und 5 1/2 Stunden lediglich 9 Wanderer getroffen.
    Also nochmals ganz ganz herzlichen Dank für deine tollen Hinweise auf Manderscheid und Umgebung. Ich bin dort sicherlich auch nicht zum letzten Mal gewesen.

    Viele Grüße aus dem sonnigen Bornheim Jürgen
    (ein Tag auf der Terrasse ist auch gelegentlich nicht schlecht)

    • Angelica schreibt:

      Hallo Jürgen
      das freut mich total, dass Du so eine tolle Tour hattest. Wobei ich doch überrascht bin, das sogar an dem Feiertag dort so wenig los war. Da hätte ich doch mit deutlich mehr „Wanderverkehr“ gerechnet, aber schön zu hören, das Du wahren Wandergenuß und die entsprechende Ruhe dort gefunden hast. So… und nu? Was ist Dein nächstes Ziel?
      Herzliche Grüße aus Bonn schickt Angelica (Antwort daher verspätet, weil ich heute wieder beim Gipfelfest im Ahrtal unterwegs war, mit vielen schönen Eindrücken aber diesmal ohne Bericht)

  5. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    Nochmals Hallo Angelica,
    auf deine Frage: So… und nu? Was ist Dein nächstes Ziel?
    Was hälst du davon:
    nachmittägliche Kanutour auf der Lahn
    Übernachtung in einem Tipi Zelt im Lahntal Outdoor-Zentrum
    morgendlicher Rundweg in der Ruppertsklam
    Das ist jedenfalls das, was bei mir als eine der nächsten outdoor-Aktivitäten bereits jetzt feststeht.
    Das tolle dabei ist, dass ich dieses Wochendende mit meinem sechsjährigen Enkel machen darf.
    Ansonsten wird es Zeit für mich, dass ich auch einmal Touren in der näheren Umgebung – und dazu zählt für mich insbesondere das Ahrtal – in Angriff nehme (deshalb auch mein bereits zweimal geäußerter Informationsbedarf hinsichtlich der beiden Ahrsteigteile und insbesondere die in der Planung steckengebliebene Verbindund dieser beiden Teile; natürlich kenne ich auch schon deine zahlreichen Berichte zum Ahrtal hier in deinem Blog; ich muss mich eigentlich nur entscheiden, mit welcher Tour ich beginne). Ansonsten reicht meine Liste mit geplanten Touren in der Eifel, im hohen Venn, an der Mosel/Hunsrück, im Siebengebirge, an der Sieg, am Edersee (Urwaldsteig) und im Schwarzwald (Wutachschlucht) sicherlich für mehr als ein Jahr.
    Nochmals schöne Grüße
    Jürgen aus Bornheim

    • Angelica schreibt:

      Hallo Jürgen
      Wow, das ist mal ein Programm und wird dem jungen Mann sicher gefallen. Liest sich jedenfalls spannend.
      Und was Du sonst noch so vor hast reicht sicher erstmal. Und bis der Ahrsteig fertig ist tun es auch Siebengebirge & Co. Ich bleib am Ball bzw. am Steig 😉
      Gruß Angelica

  6. Pingback: Tourentipps für heiße Sommertage | WandernBonn

  7. Nik Löwe schreibt:

    In Manderscheid war ich im September 2012. Zuvor war ich in Daun. Geplant waren 2 Etappen des Eifelsteigs. Mutig-mit, so gut wie, neuen Wanderstiefeln. Die habe ich im Juni 2012 in Norderney gekauft. Dort hatte ich, während meines 2-wöchigen Ost- und Nordfieslandurlaubes, eine Tagestour gemacht und kam promt in ein Gewitter auf Südpolder. Ich war naß bis auf die Haut und “ mußte “ dann in dem Laden, mit der Wolfspfote, was trockenes kaufen. Socken, Jacke und Stiefel. Aber bei kleinen Spaziergängen an der Nordsee kann man die nicht einlaufen. Das sollte auf den zwei Eifeletappen geschehen. Der erste Tag war gut, noch nicht viel gemerkt nach 23 km ( 460 m Aufstieg und 520 m Abstieg ). Der zweite Tag startete noch schmerzfrei. Mit dem Bus nach Grossliitgen und über die L 34 zu Fuß zum Kloster Himmerod. Danach ging es zurück nach Manderscheid. Ca. 5 km vor Manderscheid verpasste ich dann das Eifelsteig-Logo und verfranste mich. Irgendwo, an einer vermeintlich flachen Stelle, überquerte ich im Wasser die Lieser. Ich war bereits durch das hohe nasse Gras ihrer Auen naß, nun aber lief mir Wasser in die Stiefel. Irgendwann traf ich dann auf eine andere Wegmarkierung. Dieser Weg führte auf eine Landstraße nach Manderscheid. Mittlerweile hatte ich starke Schmerzen. Durch die Nässe, durch die Länge der beiden Strecken, durch die neuen Stiefel, die ungewohnte Belastung und durch die ordentlichen Gefälle ( ca. 3 km L 34, dann mehr als 18 km, durch das “ Verlaufen “ und ca. 390 m Aufstieg und 460 m Abstieg ). Als ich dann in der DJH angekam, war ich ziemlich lädiert-rechtes Knie leicht geschwollen. linke Achillessehen geschwollen, linke Ferse schmerzte, Blasen an beiden Fersen und unter den Füßen….Die geräucherte Forelle aus den Teichen des Klosters ließ ich mir aber trotzdem schmecken ). Abends war ich dann noch in einer Weinbar in der Nähe des Rathauses. Mußte hin und zurück humpeln. Im Laden kam ich kaum vom Tisch hoch! Am nächsten Tag hatte ich allerdings dann noch die Burgenrunde drangehangen. Es tat sehr weh, vor allem beim Anstieg. Gegen Mittag ging es dann weiter nach Bernkastell-Kues. Eine kleine Pause tat meinen Pedes gut. Danach waren auch zwei 100 km -Touren mit dem Rad angesagt. Eine Wohltat für meine armen Füße. Beim Radfahren habe ich so gut wie nix mehr gespürt. So eine Eifel- und Moseltour kann man gut kombinieren. Es gibt noch einiges zu entdecken!

  8. Viviane schreibt:

    Hallo Angelica,
    ich habe gerade mal wieder geschaut, was ich noch nicht entdeckt hatte hier. — Manderscheid. Wie wir darauf kamen, weiß ich gar nicht mehr. Aber der Lieserpfad und der Burgensteig (in etwas anderer Form sind wir damals gelaufen) waren der Einstieg in das Eifelwandern bei uns. Ostern 2011 (dieses herrlich sommerliche Ostern) hatten wir spontan in Manderscheid verbracht und zwei schöne Touren gemacht (damals noch ohne gps, mit Rother-Wanderführer und auf Empfehlung der Pensionswirte). Das war dann tatsächlich der Start ins wandern, vorher waren wir meist mit den Fahrrädern unterwegs (bis dahin waren wir überwiegend nur im Urlaub gewandert). Auch ich habe damals die Burgen als überhaupt nicht anstrengend empfunden. Und war total begeistert – obwohl der Eifelsteig (Lieserpfad) damals recht viel belaufen war.
    Ich finde es ja immer schön, die Bilder von Anderen anzugucken, wie sie Wanderungen gesehen haben, die ich auch gemacht habe. Also habe ich Deine Bilder angeschaut und in Erinnerungen geschwelgt.
    Viele Grüße, Viviane

    • Angelica Hocke schreibt:

      Hallo Viviane
      Die Kombi mit den Burgen und dem Lieserpfad hat schon was. Ist wirklich eine schöne Ecke in der Eifel und landschaftlich so ganz anders als andere wie z.B. das Obere Ahrtal mit den eher sanften Hügeln und weiten Wiesen.
      Was die Bilder angeht, geht es mir ja nicht anders. War ja auch der Grund für die Leseraktion. Ist schon interessant zu sehen, wie andere manche Dinge wahrnehmen und festhalten.
      Danke für den Kommentar und ein schönes Wochenende wünscht
      Angelica

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