Alpine Freitagstour im Ahrtal

Oder: Freitag & 4x Schwein

Freitag – die Sonne scheint. Endlich. Nach gefühlten 14 Tagen bedeckten Himmels ein wahrer Genuß. Aber erstmal musste ich Mittags früher Schluss machen um eine Express-Sendung im Empfang zu nehmen die zwischen 12:00 und 17:00 Uhr geliefert werden sollte. Als ich kurz vor Zwölf zuhause ankomme klingelt es bereits 5 Minuten später. Ich Glückskind 😀 Super, dann konnte ich – statt den Nachmittag wartend zu Hause zu sitzen – doch noch eine Tour machen.

Also flott den Rechner an um mir auf die Schnelle was im Ahrtal rauszusuchen. Gesucht, gefunden: der 13km lange Rundweg vom WanderBlog, der in Kreuzberg startet und bis zur Burg Vischel führt, sollte an diesem Nachmittag für eine Tour herhalten. Auf den ersten Blick führte dieser auch über den Felsgrat oberhalb von Kreuzberg, welchen ich von einer NaturAktivErleben Tour bereits kannte, die ich im Oktober letzten Jahres gegangen bin.

Felsen und blauer FrühlingshimmelSo ging es wieder einmal ins Ahrtal nach Kreuzberg. Das erste Drittel der Wegstrecke kannte ich bereits, also ging es vom Parkplatz kurz durch den Ort um neben einem Garten den  schmalen und teilweise verwachsenen Pfad hinauf zu kommen. Obwohl es gestern noch unter 5° waren, wärmte die Sonne heute mit aller Kraft und die ersten 100hm ziehen auch recht steil an. Kurz bevor ich oben ankam raschelte es rechts im Gebüsch und 2 Frischlinge flüchteten nach rechts in den Wald. Ich geb zu, ein bisschen Schiss hatte ich schon, das mir die Bache begegnet und gab – trotz des Anstieg – entsprechend Gas. Auf eine Begegnug mit einem erwachsenen Wildschwein hatte ich nicht wirklich Lust.

Oben angekommen entschädigte mich der Anblick auf Kirchsahr, der Blick auf den Grat mit dem Teufelsloch bei Altenahr und die weiten Blicke für die entstandene leichte Transpiration 😉 Puh, da hatte ich ja bereits ein zweites mal heute „Schwein gehabt“.

Dem Track von WanderBlog schenkte ich keineam Felsgrat Beachtung, ging ja davon aus, das dieser über den Grat des Schildkopfs führt. Die Strecke war mir noch gut im Gedächtnis, also ging es die nächsten 600m über diesen reinen Felspfad  auf und ab. Später wird er weniger felsig, führt aber als schmaler Pfad weiter durch den Wald. Den Track hatte ich verpasst, sah aber, das ich an anderer Stelle wieder darauf treffen würde. Also ging es weiter über Pfade und durch den Wald. An der K31 traf ich dann auch wieder auf den WanderBlog-Track.

Es geht nur kurz an der K31 entlang und dann wieder in den Wald um später wieder auf die Straße zu treffen. Hier kann man aber gut an der Seite entlang gehen bis man in Unterkrälingen ankommt. Da ich nicht mitten durch den Ort gehen wollte, kürzte ich rechts ein wenig ab. Später ging es zwischen Wiesen und Weiden an Ginster gesäumten Wiesenwegen vorbei in den Wald.

Kurz vor dem TrailparcourDann ging es ein Stück hinab und nun kam die Stelle die auf der Wanderkarte „Das Ahrtal“ zwar als Wanderweg der „Naturfreunde“ ausgezeichnet war, aber nicht als solcher auf den ersten Blick zu erkennen. Lediglich der Track auf meinem iPhone zeigte mir den Weg. Es ging durch einen Hohlweg über dem kreuz und quer Bäume und Äste lagen. Ein Trailparcour! 😉 Also die kurzen Beine gestreckt und drübergeklettert. Teilweise konnte ich praktischerweise bei höher gelegenen Exemplaren sogar drunterkriechen. Die 161cm müssen ja auch für was gut sein :mrgreen:

Das war aber noch nicht alles, was dieser Parcour zu bieten hatte: nach der Kletterei ging es durch den Matsch. Die nächsten 800m hiess es: Augen zu und durch. Saubere Klamotten werden meiner Meinung einfach überbewertet. Wofür Outdoor, wenns nicht auch mal dreckig werden darf?

In Vischel angekommen sah ich rechts bereits Schloss Vischeldas unter Denkmalschutz stehende Schloss Vischel. Es ging nur kurz über Asphalt durch den kleinen Ort um dann nach links in einen weiteren Matschparcour abzubiegen. Zunächst ging es durch eine Allee um später auf einen Waldweg zu zweigen und nun dem Vischbach entlang zu folgen. Dieser sprudelte munter vor sich hin und begleitet mich die nächsten 4km. Der Weg war zwar matschig, aber der Bach schlängelte sich idyllisch durch dieses Tal, das der Blick automatisch immer wieder nach rechts ging.

VischelbachDie Landschaft wechselte von Wald zu einer Auenlandschaft um später durch Tannen zu führen. Ich hörte ein paar Kraniche und machte ein Foto. Darauf sind geschätzt über 200 Tiere als winzige Punkte zu sehen. Es ging über kleine Brücken und kurz bevor ich Kreuzberg wieder erreichte schaute ich nochmal auf den Track. Hier gab es eine Verbindung hinüber zu dem Felsgrat vom Hinweg. Also warum nicht nochmal da oben entlangkraxeln? Durch den Ort wollte ich nicht gehen, also rechts auf den Pfad abgebogen um über die Brücke dann wieder hinauf zu kommen.

Hier traf ich auch wieder auf den Hinweg vom WanderBlog-Track. Aber statt Richtung Kreuzberg zu führen, ging der Weg in die falsche Richtung (bzw. ich). Oberhalb von mir lag jedoch der Felsgrat. Also musste ich abkürzen um über ein sehr, sehr steiles Stück den oberen Pfad zu erreichen. Bergauf geht sowas ja immer ganz gut. Bergab würde ich das nicht gern gehen. So kam ich wieder auf den Felsgrat zurück und konnte die Nachmittagssonne genießen, die nochmal mit letzter Kraft ihr Bestes gab.

Plötzlich fiel mir ein, das ich ja nun nochmal an der NachmittagssonneWildschweinstelle vom Hinweg vorbeikommen musste. Na Super 🙄 Ich hatte mal gehört, das lautes Singen helfen soll. Ok, ich wollte ja nicht zu den Popstars und vermutete auch niemanden hier, also tönte ich erst zaghaft und je näher ich der Stelle kam ein wenig lauter. Singend ging es weiter… Puh, Glück gehabt. Kein Frischling, keine Bache oder gar Rotte… Durchatmen. Und, mitgezählt? Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich heute bereits 3x Schwein gehabt 😉

Also ging es weiter. War ja nicht mehr weit. Rechts sah ich einige lila Blüten, die mir auf dem Hinweg noch nicht aufgefallen waren. Also flott die Kamera gezückt, Markomodus rein und ein paar Blümchenbilder geschossen.

BlümchenPlötzlich ein rascheln. Ich drehte mich um und sah es: ein winziger Frischling. Stand mitten auf dem Pfad und glotzte mich an. Sah aus wie Schweinchen Babe, nur in wild. Herzallerliebst.
Da ich – ich erwähnte es bereits – ein Schisser bin, machte ich „ksch ksch“.
Es guckte mich  verblüfft und erstaunt an und nach einem weiteren „ksch“ war es weg. Tja Du süßes kleines Schweinchen. Wäre ich mutiger gewesen und hätte nicht grad den Markomodus eingestellt, hätte ich auch ein Foto gemacht.
Aber so muss ich Dir leider sagen: „Ich hab heute leider kein Foto für Dich“ 😉

Mein Fazit zu der Tour:

Auf dieser 12km langenTour summieren sich die schmalen Felspfade und Singletrails auf mehr als 4km. Der Rest sind weiche Wald- und kaum Schotterwege und es geht lediglich ca. 1km über Asphalt bzw. daran vorbei. Auch wenn die Wege oft matschig sind, war es ein Genuss durch das Tal am Vischelbach entlang zu gehen, auch wenn der Frühling hier lediglich zu hören war. Hier kam heute nicht soviel Sonne hin, aber auf dem Rückweg konnte ich diese oben an den Felsen noch einmal genießen. Matsch-Technisch vielleicht eher was für den Sommer. Wer jedoch schmale Pfade mag und keine Angst vor schmutzigen Schuhen hat, für den könnte diese Tour was sein. Ich hab etwas über 3 Std. gebraucht, hab aber oben bei den Felsen mal wieder jede Menge rumgeknipst.

Und hier das 4te Schwein 😉
Dreckschwein

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Den Track mit jeder Menge weiterer Bilder gibt es hier: Kreuzberg – Vischel – Alpin

Für Euch hab ich heute natürlich ein paar Fotos 😉

Blick auf Kreuzberg mit der Burg
Blick auf Kreuzberg

Felspfade
Felspfade

Perspektiven
Perspektiven

Blauer Himmel und schmale Pfadeblauer Himmel und schmale Pfade

Immer noch Pfade
Pfade

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Hab natürlich den schmalen Pfad in der Mitte gewählt 😉
Waldweg

Wiesenwege an Ginster vorbei
Wiesenwege

Matschweg (die eher harmlose Variante)
Matschweg

Blick zurück – der Matschweg Deluxe
Matschweg heftiger

Vischelbach
Vischelbach

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Burg Kreuzberg
Burg Kreuzberg

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Über Angelica Hocke

Wandern | Bloggen | Outdoor | Reisen | In meinem Blog gibt es Berichte zu Touren mit und ohne GPS, Tipps zu Equipment, Tourenplanung, News und allem rund ums Wandern in NRW & Rheinland-Pfalz ebenso Reiseberichte zu den schönsten Wanderregionen. Du findest mich auch auf Facebook, Google+ und bei Twitter
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16 Antworten zu Alpine Freitagstour im Ahrtal

  1. Claudia Hettinger schreibt:

    Also ich finde, dass die Wanderschuhe noch harmlos aussehen, ich bin schon mit viel dreckigeren Schuhen von einer Wanderung gekommen, ansonsten hört sich alles sehr gut an, ich glaube, dass ich schon einige Wege davon gewandert bin.
    Schönes Wochenende wünscht Claudia

    • Angelica schreibt:

      Hallo Claudia
      das Ahrtal find ich immer wieder spannend. Und die Wanderkarte oder auch die Tracks aus dem Netz geben immer wieder neue Ideen für zahlreiche Variationen.
      Wünsche Dir auch ein schönes Wochenende – Angelica

  2. Dass du heute bei dem schönen Wetter noch rausgekommen bist, da werde ich richtig neidisch.
    Der „Felspfade“ Weg sieht toll aus, am Ende fallen die Lemminge in den Tod 😉

    Grüsse aus München, Chris

    PS: du hast unter den Kommentaren zwei mal „per Email benachrichtigen“ drin.

    • Angelica schreibt:

      Hey Chris
      War „alpin“ wohl das richtige Stichwort :mrgreen:
      Das mit dem 2x Benachrichtigen ist mir bisher nie bewusst aufgefallen.
      Wobei das eine ja für Kommentare gilt und das andere doch dann wohl für neue Beiträge.
      Muss ich mal in Ruhe gucken, ob und wo ich das ändern kann. Danke für den Hinweis.
      Grüße aus dem „doch alpinen“ Rheinland zurück in die richtigen Berge 😉

  3. Heidi Beyer schreibt:

    Hallo Angelica,

    da hast du aber wirklich Schwein gehabt, dass nicht noch mehr „vierbeinige“ Wildschweine Deine Wege kreuzten.
    Wieder ein schöner Beitrag mit Landschaftsbildern von Dir, den ich mit Vergnügen und kurzweilig
    gelesen habe.
    Besonders da ich in der Gegend schön öfter gewandert bin und jedesmal froh bin, wenn die Begegnung mit den Wildschweinen friedlich verlaufen ist.
    Später wundere ich mich oft über meinen Mut und denke, es war schon etwas leichtsinnig von mir und es hätte auch böse ausgehen können.
    Das Vischeltal ist überfüllt mit Wildschweinen, besonders auf dem direkten Weg nach Altenahr, dort wo die große Senke ist.
    Gibt es Verhaltensregeln bei Begegnungen mit Wildschweinen?

    Wünsche Dir ein Wildschweinfreies Wanderwochenende
    Heidi

    • Angelica schreibt:

      Hallo Heidi
      Danke für Deinen Kommentar.
      Gehört hab ich Wildschweine ja schon öfter irgendwo rascheln, aber nie so nah gesehen.
      Vor allem dieses kleine und vorwitzige, welches ja sogar auf mich zukam.
      Ok, vor dem kleinen hab ich weniger Respekt, eher vor der Mutter.
      Und die waren nur wenige Meter hinter den Gärten der Häuser, wo dieser Pfad entlanggeht.
      Das das Tal überfüllt ist, hab ich nun auch bemerkt *schluck*
      Verhaltensregeln? Hm, gute Frage.
      Ich hab mal gegoogelt und das hier gefunden:
      http://www.achim-achilles.de/laufthemen/aus-aller-welt/2030-neun-dinge-ueber-wildschweine-die-jeder-laeufer-wissen-muss.html
      und ebenso dieses: http://www.swr.de/swr1/rp/tipps/alltag/-/id=446800/nid=446800/did=2673548/61uj8f/index.html
      So soll angeblich „Cool bleiben, die Tiere ignorieren und weitergehen“ helfen. An anderer Stelle hab ich was von „in die Hände klatschen“ gelesen.
      Vielleicht hat noch ein anderer Leser einen Tipp.
      Viele Grüße und schönes Wochenende – Angelica

      • Jürgen schreibt:

        Hallo Angelica, hallo Heike,
        wie ich heute erfahren mußte, gibt es Wildscheine auch auf dem Rheinsteig. Auf meiner heutigen Etappe von Braubach nach Kamp Bornhoven (eine geradezu phantastische Strecke, ca. 20 km, 5.45 Std) kam ich beim Aufstieg nach der Marksburg (Braubach) durch eine Schrebergartensiedlung. Der Weg war nicht mehr als 1,5 Meter breit und rechts und links sind die hohen Zäune der Gärten. Plötzlich, etwa 10 Meter vor mir das typische Quieken von Frischlingen, die am Rande des Wegs im Laub lagen und die ich wohl aufgeschreckt habe. Zwei Frischlinge sprangen auf und verschwanden durch ein Loch im Gartenzaun. Vielleicht könnt ihr euch vorstellen, mit welchem Respekt ich diese Stelle passiert habe; Platz für eine Flucht wäre zwischen den Zäunen nicht gewesen. Ich habe dann deinen Tip Angelica, nämlich lautes Singen, bei Passieren der Stelle verwendet, da ich – Gott sei Dank – diesen Artikel von dir über diesen tollen Freitags-Ausflug noch am Abend vorher gelesen habe. Ich hoffe, dass ich diesen Ausflug auch noch in diesem Jahr machen kann, möchte aber zunächst den Rheinsteig bis auf den letzten Kilometer gehen.
        P.S.: ich habe noch nie jemanden kennen gelernt, der den Rheinsteig tatsächlich vom ersten bis zum letzten Kilometer gegangen ist, was mich nach den guten Erfahrungen meiner ersten 150 km auf dem Rheinsteig sehr verwundert. Kennt ihr die Gründe dafür ?

        Viele Grüße aus Bornheim (53332) und noch ein schönes restliches Wochenende wünscht euch (erstmals) Jürgen

        • Angelica schreibt:

          Hallo Jürgen
          ich bin zwar nicht wirklich sicher, ob der Tipp mit dem „singen“ der wirklich Ultimative ist, aber Danke für´s testen 😉
          Spaß beiseite. Ich bin ja froh, dass es scheinbar geholfen hat und Dir nichts passiert ist. Wie man sieht: Lesen & Wandern bildet 😀
          Es gibt sicher schon eine ganze Menge, die den Rheinsteig komplett gemacht haben. Nicht unbedingt in einer Tour, sondern auf mehrere verteilt. Erst im Herbst hab ich auf Deiner heutigen Etappe kurz vor Filsen eine 61jährige Holländerin getroffen, die Montags in Bonn gestartet war. (Siehe Artikel https://wandernbonn.wordpress.com/2011/11/19/goldener-november-auf-dem-rheinsteig/ 7ter Absatz)
          Da hatte sie in 6 Tagen bereits über 170km geschafft. Soweit ich weiß, wollte sie noch ein paar Etappen dranhängen.
          Danke für Deinen Kommentar – wünsch noch einen schönen Restsonntag und schick viele Grüße aus Bonn – Angelica

  4. Thomas schreibt:

    Hallo Angelica

    Schönen Weg den du da ausgesucht hast. Ich erinnere mich jetzt auch wieder dran. Der Weg war nicht einfach zu gehen. Viele Ungereimtheiten und viele schlammige Pfade und Wege. Aber schön das es dir gefallen hat.
    Wünsche dir ein schönes Wanderwochenende.

    Gruss Thomas

    • Angelica schreibt:

      Hallo Thomas
      Mit ging es ja in erster Linie um den Felspfad.
      Ich bin nur nicht ganz sicher, an welcher Stelle Du bei dem Felspfad wieder runter bist. Hab ja auf dem Hinweg nicht auf Deinen Track geachtet.
      Ich fand das mit dem Matsch und den Ästen jetzt auch nicht so schlimm, besser als Schotterwege.
      Sozusagen ein „Natursteig Ahr“ 😉
      Viele Grüße und Danke für die Anregung – Angelica

  5. ElkeB schreibt:

    Holla Angelica,
    das war ja eine coole Tour und die Begegnung mit den kleinen Wildferkeln..ich weiß nicht ob ich dich beneiden oder froh sein soll, dass mir das nicht passiert ist.
    Augen auf und durch :-). Ich habe wieder herrlich lachen können, bei deinen Beschreibungen und die Fotos sind einfach zum nachwandern….
    Hurra der Frühling kommt!!!!

    Wenn die doofe A3 Freitags nicht so grausam voll wäre, hätte ich mich auch mehr in deine Richtung bewegt, so musste das Bergische herhalten. Übrigens meine letzte Begegnung mit der Polizeiknipse kostet mich 70 € und einen Punkt 😦
    Ganz liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende
    Elke

    • Angelica schreibt:

      Einen wunderschönen guten Morgen aus Bonn
      ich finde das Bergische ja nicht die schlechteste Alternative, kenne die Ecke noch von meinen Touren mit meinem ersten Haflinger.
      Seinerzeit haben wir „zwei Blondinen“ rund um Bärbroich und Kottenforst die Gegend unsicher gemacht.

      Wandertechnisch zieht es mich jedoch mittlerweile auch meist südlicher von Bonn.
      Und für viel auf und ab ist das Ahrtal eben ideal und von Bonn aus schnell zu erreichen, so wie für Dich das Bergische.

      Ja, die Fotoabzüge der Bullen-Bilder (mundartlich) http://www.schwarz-anwaelte.de/index.php?option=com_content&view=article&id=198 sind teuer. Wobei ich Smart-technisch allein vom Tempo gar nicht mithalten kann. Kleines Auto = k(l)eine Knolle 😉
      Ich wünsche Dir ein Auto-Foto-Freies und Wander-Foto-Reiches Wochenende 😀

  6. Pingback: Ein Stück Rheinsteig bitte sehr!!!! | Fotografische Reisen und Wanderungen

  7. Jürgen aus Bornheim schreibt:

    Hallo Angelica,

    zwei Wochen ohne eine Tour; damit war am gestrigen Samstag Schluß und ich wollte mich für diese Entbehrungen mit einer Tour entschädigen, die ich bereits seit dem Erscheinen in deinem Blog auf meiner To-Do-LIste hatte und die nach deiner Beschreibung einige Kriterien erfüllte, die ich an eine interessante Strecke stelle. Und in der Tat: die Tour beginnt und endet mit einer nicht ganz alltäglichen längeren Passage, die für Mittelgebirgsverhältnisse die Bezeichnung „alpin“ mehr als verdient (m.E Schwindefreiheit und Trittsicherheit erforderlich). Aus diesem Grund, aber auch wegen des Zustands der Wege ist die Tour keinesfalls für einen Sonntagsspaziergang geeignet. In der Tat muss man auch bereit sein, den Schuhen eine gehörige Portion Matsch zuzumuten und den einen oder anderen auf dem Weg liegenden Baum zu übersteigen (in deinem Bericht der Abschnitt den du als „trailparcour“ bezeichnest; mittlerweile ist dieser Wegabschnitt nahezu überhaupt nicht mehr zu erkennen und etwa in der Mitte gibt es größere Wildschwein Schlammbäder). Im Vischbachtal bin auch ich dann wieder zum Felsgrat hochgestiegen um ein weiteres Mal die phantastischen Blick von dort oben zu genießen (allerdings hatte ich keine Schwierigkeiten am Ende den richtigen, wohl erst in neuerer Zeit angelegten, sehr steilen Aufstieg zu finden). Mein Fazit: eine tolle Empfehlung von dir, der ich mich uneingeschränkt anschließe. Auch wenn die Strecke nach meiner GPS-Erfassung nur 13,1 Km hat, sind die zu überwindenden 541 Höhenmeter ansprechend, so dass ich sehr gut gefordert nach 3 1/4 Std reiner Gehzeit wieder Ahrbrück erreichte.
    Meinen ganz herzlichen Dank mit den besten Grüßen aus Bornheim Jürgen

    • Angelica schreibt:

      Hallo Jürgen
      Na, da hast Du die 2 Wochen ja schnell und variantenreich wieder aufgeholt.
      Daher freue ich mich, das Du so viel Freude an der Tour hattest und den „naturnahen Abschnitt“ mit ein wenig Humor nimmst 😉
      Danke für Deine Eindrücke und ganz herzliche Grüße schickt Angelica

    • Jürgen aus Bornheim schreibt:

      Korrektur:

      natürlich habe ich am Ende wieder Kreuzberg und nicht Ahrbrück erreicht: Sorry Jürgen

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